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„Ihr seid mit der Kelly Family nicht reich geworden?“ Joey Kelly kommt bei Geldfrage ins stottern

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Joey Kelly und Jörg Kachelmann beim Riverboat
Joey Kelly kommt bei Geldfrage ins Stottern © MDR / Screenshot

Ist Joey Kelly durch seine Zeit bei der „Kelly Family“ reich geworden? Dazu sagt der Extremsportler bei „Riverboat“ nur, dass er lieber einen Sparkurs fährt.

Leipzig – Joey Kelly (49) lebt ein abenteuerliches Leben. Als Extremsportler reist er durch die ganze Welt, um an verschiedensten Wettbewerben teilzunehmen und seine körperlichen Grenzen auszutesten. Man könnte meinen, dass er durch seine Zeit mit der „Kelly Family“ ein beträchtliches Vermögen angehäuft hat, das ihm erlaubt, auf seinen Trips in teuren Hotels zu übernachten und sich regelmäßig luxuriöse Wellness-Behandlungen als Entspannung zu gönnen. Doch Joey lebt sein Leben lieber auf Sparflamme. In der MDR-Talkshow „Riverboat“ erzählt er von seinem Van-Life-Lebensstil und weshalb er lieber so günstig wie möglich unterwegs sein will.

Mit seinem Sohn Luke Kelly (21) war der ehemalige Sänger schön häufiger im Bulli unterwegs. Ausgestattet mit allem, was das Abenteurer-Herz begehrt, fahren die beiden Amateursportler zum Beispiel durch die Weiten Alaskas und versuchen dabei, so wenig Geld wie möglich auszugeben. Moderator Jörg Kachelmann (63) ist ein wenig verdutzt, als er von dieser Art des Reisens hört. „Ihr seid mit der Kelly Family nicht reich geworden?“, fragt er offensiv. Joey kommt dabei kurz ins Stocken: „Ähm... trotzdem muss man sparen.“ Doch Kachelmann will es offenbar genauer wissen. „Nur so bleibt man reich“, versucht er dem „Kelly Family“-Star weitere Details zu entlocken.

Joey Kelly hat nach seinen Jahren als Star-Musiker keine Lust mehr auf Luxus

Doch sein Kontostand scheint für Joey Kelly nicht der eigentliche Grund für seinen sparsamen Lebensstil zu sein. Jahrelang reiste er mit seinen Geschwistern von Stadt zu Stadt und genoss dabei als gefeierter Star so einige Luxus-Behandlungen. Heute besinnt er sich lieber wieder auf seine Wurzeln als Straßenmusiker. „Also Hotels sind für mich langweilig“, erzählt der Familienvater, „ich kenne in Deutschland gefühlt jedes Hotel. Also so ein Bulli ist ein Traum. Der hat ein Klappdach und innen eine kleine Küche. Wenn man einen guten Schlafsack hat, dann ist alles in Ordnung.“

Auf seine Trips nimmt Joey deshalb häufig weder Bargeld noch Kreditkarte mit. Um trotzdem von Ort zu Ort zu kommen, verlässt er sich auf seine Fähigkeiten als Handwerker oder die Liebenswürdigkeit seiner Mitmenschen. Manchmal nimmt er zwischendurch auch kleine Jobs an, um sich über Wasser zu halten. Trotz seines Riesenerfolgs ist Joey also auf dem Boden der Tatsachen geblieben. Und diese Werte will er auch an seine Kinder vermitteln.

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