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„Es ist kein Leichtes!“: Kastelruther Spatzen müssen sieben Konzerte auf 2023 verschieben

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Schon wieder eine Absage! Auch die Kastelruther Spatzen vertagen ihre geplanten Konzerte auf das Frühjahr 2023.
Schon wieder eine Absage! Auch die Kastelruther Spatzen vertagen ihre geplanten Konzerte auf das Frühjahr 2023. © Bodo Schackow (dpa)

Schon wieder eine Absage! Auch die Kastelruther Spatzen vertagen ihre geplanten Konzerte auf das Frühjahr 2023.

Tirol - Seit zwei Jahren funktioniert das Showgeschäft auf Sparflamme. Konzerte werden abgesagt oder verschoben, anderweitige Auftritte finden nur noch per Videoschalte statt. Die weltweite Corona-Pandemie hat die Musikbranche auch nach langer Zeit noch immer fest im Griff. Das mussten jetzt auch die Fans der Kastelruther Spatzen am eigenen Leib erfahren. Die Volksmusiker wollten eigentlich zwischen dem 16. März und dem 2. April sieben Konzerte geben. Aufgrund der anhaltend hohen COVID-Infektionen wurde die Mini-Tournee jetzt allerdings verschoben.

Erst nächstes Frühjahr sollen die Auftritte stattfinden, das teilt das Konzert-Management der Südtiroler auf seiner Instagram-Seite mit. „Es ist kein Leichtes“, beginnt der von „Semmel Concerts“ veröffentlichte Post, „aber wir müssen euch leider mitteilen, dass die geplanten Konzerte der Kastelruther Spatzen vom 16. März bis 2. April 2022 aufgrund der Folgen, die durch die pandemische Lage der letzten Monate entstanden sind, nicht stattfinden können.“ Ganz absagen wollen die Veranstalter die Gigs aber nicht. „Aus diesem Grund müssen die Termine nun in das Frühjahr 2023 verlegt werden. Bereits erworbene Tickets behalten für die Ersatztermine ihre Gültigkeit“, steht weiter zu lesen.

Die Kastelruther Spatzen sind nicht die einzigen Schlager-Stars, die ihre Auftritte verschieben müssen

Die Unsicherheit bei der Konzertplanung ist nicht nur ein Problem für die Kastelruther Spatzen. Auch anderen Schlager-Stars blieb in der Vergangenheit nichts anderes übrig, als ihre Tournee auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. In einem Interview mit BILD machte „Tabaluga“-Erfinder Peter Maffay (72) vor kurzem klar, wie enttäuscht er deshalb von der derzeitigen Politik sei.

„Wenn das so weiter geht, droht uns ein Kahlschlag in der Musik, von dem sich die Branche lange nicht erholen wird“, kritisiert Maffay, „die Unterstützung für die Kultur und gerade für junge Musiker ist nicht ausreichend und dauert zu lange, bis sie ankommt. Da würde ich mit deutlich mehr Engagement wünschen. Sonst wird eine ganze Musiker-Generation ausradiert.“

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