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Schlager: Stefan Mross‘ „Trompeter-Skandal“ jährt sich zum 22. Mal

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Von: Lisa Klugmayer

Stefan Mross gestikuliert im Europa-Park während einer Pressekonferenz zur diesjährigen Staffel der ARD- Unterhaltungsshow „Immer wieder sonntags“. (Fotomontage)
Ist Stefan Mross gar kein Trompeten-Wunderkind? Im Mai 1999 erschütterte der „Trompeter-Skandal“ die heile Schlagerwelt. (Fotomontage) © Patrick Seeger/dpa

Ist Stefan Mross gar kein Trompeten-Wunderkind? Im Mai 1999 erschütterte der „Trompeter-Skandal“ die heile Schlagerwelt.

Münster - Stefan Mross (45) ist mittlerweile ein alter Hase in der Schlager*-Branche, schließlich stand er schon als Teenager auf der Bühne. Doch die Karriere des Trompeters verlief nicht ganz skandalfrei. Im Frühjahr vor 22 Jahren geriet Stefan Mross plötzlich in die Schlagzeilen, weil ihm mehrfach öffentlich vorgeworfen wurde, dass sein Trompetenspiel vom Band kommen würde (extratipp.com* berichtet)

Stefan Mross und Anna-Carina Woitschack: Schlagerpaar hat 2021 viel vor

Stefan Mross ist Schlagersänger mit Leib und Seele - und auch 2021 hat er einen vollen Terminkalender. Neben TV-Auftritten (Das sind die größten Schlagershows im deutschen Fernsehen*) und einer gemeinsamen Radioshow mit seiner Ehefrau Anna-Carina Woitschack, überraschte das Schlagerpaar ihre Fans mit neuer Musik.

Seit April 2017 sind die beiden Schlagerstars (Die erfolgreichsten deutschen Schlagersänger aller Zeiten*) offiziell ein Paar. Kennen und lieben gelernt haben sie sich in Mross‘ Schlagershow „Immer wieder sonntags*“. Seitdem nahm die Bilderbuch-Liebe seinen Lauf - inklusive Verlobung und Hochzeit vor Live-Publikum im Fernsehen. Seit kurzem sind die beiden sogar stolze Hunde-Eltern geworden.

Das perfekte Schlagerpaar in einer perfekten Schlagerwelt. Doch es gibt eine Geschichte, die wie ein dunkler Fleck auf der sonst so lupenreinen Karriere-Weste von Stefan Mross pragt: Der sogenannte „Trompeter-Skandal“ jährt sich dieses Jahr zum 22. Mal.

Stefan Mross nur „stümperhaft“ und „durchschnittlich“? Außergerichtlich geeinigt

Wir erinnern uns: Stefan Mross (107.340 monatliche Hörer*innen auf Spotify*) wurde als 13-Jähriger von Karl Moik entdeckt, galt damals als das Trompeten-Wunderkind und legte eine kometenhafte Schlagerkarriere hin. Doch dann behauptete Studiotrompeter Alexandre Malempré (†80), dass Mross sechs seiner Album-Lieder gar nicht selbst eingespielt hat

Stefan Mross Trompete 1998
Stefan Mross - hier bei einem Auftritt 1998 - wurde zunächst als Trompeter bekannt. © DPA

Malempré und Mross mussten daher die genannten Titel vor einem Gerichtsgutachter Max Sommerhalder einspielen. Dieser sollte die Details der jeweiligen Musikstücke analysieren und dem jeweiligen Trompeter zuordnen. In seinem Gerichtsgutachten bezeichnete Sommerhalder Stefan Mross anschließend als „stümperhaft“ und „durchschnittlich“. Er sei nicht fähig, eine hochwertige CD zu produzieren.

Nach neun Jahren einigten sich beide Parteien außergerichtlich.

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