Schmuggler für dreieinhalb Jahre ins Gefängnis

Frankfurter Zoll schnappt Mann mit 1,2 Kilo Koks im Magen

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Frankfurt - Rohe Eier dienten ihm als Trainingsmaterial: So konnte ein Schmuggler die Wahnsinnsmenge von 1,2 Kilo Kokain, aufgeteilt in 79 Beuteln, schlucken. Die große Lebensgefahr wurde dem 36-Jährigen strafmildernd angerechnet. 

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Mit knapp 1,2 Kilogramm Kokain im Magen hat ein Mann versucht, aus Nigeria nach Frankfurt einzureisen. Weil er den Zöllnern allerdings am Flughafen ins Netz ging, ist der 36-Jährige am Mittwoch vom Landgericht Frankfurt zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden.
Nach seiner Ankunft im August vergangenen Jahres hatte er auf dem Flughafen insgesamt 79 Behälter mit der geschmuggelten Droge ausgeschieden. Vor Gericht legte er ein Geständnis ab.

In der Regel transportieren Körperschmuggler Mengen von weniger als einem Kilogramm. Um überhaupt eine derart große Menge herunterschlucken zu können, habe er über einen längeren Zeitraum mit rohen Eiern „trainiert“, sagte der Angeklagte vor Gericht. Die große Lebensgefahr wurde ihm strafmildernd angerechnet. dpa/red

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