Kommentar

Wohnraum darf nicht zum Monopoly-Spiel werden 

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EXTRA TIPP-Redakteur Dirk Beutel

Gerade wenn Wohnraum  Mangelware  ist, dürfen Mieter nicht zum Spielball renditesüchtiger Investoren werden. Wohnen in Innenstadtnahen Bezirken darf nicht zum Luxus werden. Ein Kommentar von Dirk Beutel

Frankfurt ist beliebt, aber es fehlt bezahlbarer Wohnraum. Das birgt sozialpolitischen Sprengstoff. Aber je durchmischter eine Bevölkerung ist, umso dynamischer ist eine Stadt. Politische Instrumente wie die Mietpreisbremse  oder eine Milieuschutzsatzung  können da nicht weit genug greifen und sorgen auch nicht für neuen Wohnraum. Die Aufwertung einer Immobilie  ist nicht per se falsch. Aber bitte mit Augenmaß. Es ist vor allem an den Investoren, nicht überzogenen zu modernisieren und teuer zu vermieten oder zu verkaufen. Das echte Leben ist kein Monopoly-Spiel, letzten Endes geht es immer noch um die dort lebenden Menschen.

Hier geht´s zum Artikel "Mieter-Mobbing: Platz da, jetzt kommen die Reichen!"

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