Stadtteilserie

Bergen-Enkheim: Literarischer Stadtteil und Stepis Heimat

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Die malerischen Gassen von Bergen-Enkheim gefallen nicht nur Ex-Eintracht-Coach Dragoslav Stepanovic.

Frankfurt - Bergen-Enkheim ist seit 1977 der östlichste Stadtteil von Frankfurt und die Heimat von Trainer-Legende Dragoslav Stepanovic. Dem EXTRA TIPP verrät er, was er an Bergen-Enkheim besonders schätzt. Von Christian Reinartz

Frankfurts östlichster Stadtteil gilt wohl als der literarischste, denn seit 1974 vergibt die ehemals selbstständige Stadt einen der beachtesten deutschen Literaturpreise: Den „Stadtschreiber“. Und die ehemaligen Herren und Raubritter von Bergen haben durch Carl Zuckmayrs „Schelmensage“ ebenfalls Eingang in die Literatur gefunden, heißt es auf der Internetseite der Stadt Frankfurt.

Bad Vilbeler Wald ist nicht weit

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Auch der ehemalige Eintracht-Coach und Trainer-Legende Dragoslav „Stepi“ Stepanovic hat dort seine Heimat gefunden. Schon 1977 ist er nach Bergen gezogen. „Wir haben hier ein schönes Haus gefunden und genießen es, auf dem Berg zu wohnen“, sagt Stepi. „Es gibt hier schöne Ecken und der Bad Vilbeler Wald ist nicht weit.“ Nah an der Natur zu sein, sei für ihn besonders wichtig.
Aber auch die Altstadt mit ihren Kneipen hat es ihm angetan. „Früher war ich da viel unterwegs und habe gleich guten Anschluss gefunden.“ Heute genießt er lieber lange Spaziergänge durch die malerische Altstadt. „Jeden Morgen laufe ich eine Runde durch den Stadtteil. So mache ich auch Sport“, verrät Stepi. „Mit schnellem Gehen halte ich mich fit. Ich habe meine festen Runden, die alle verschieden lang sind.“

„Hier leben alle Schichten“

Aber auch die 17.954 Einwohner des Stadtteils haben es dem Kult-Trainer angetan. „Ich mag diese durchmischte Bevölkerung“, sagt Stepi: „Hier gibt es alle Schichten. Und alle wohnen hier gemeinsam.“ Und Stepi wäre nicht Stepi, wenn er in Bergen-Enkheim nicht auch einen Lieblingsfußballverein hätte: „Ich bin ein Fan des FSV Bergen.

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