Das war los am Wochenende!

Ruderer springen in Main - Polizist schwer verletzt

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Frankfurt - Ein Taxifahrer rammt ein Polizeimotorrad, Kurden demonstieren friedlich in Frankfurt und Ruderer retten sich mit einem Sprung in den Main vor einem Güterschiff: Das geschah am Wochenende.

Taxifahrer rammt Polizeimotorrad: Beamter schwer verletzt

Frankfurt - Ein 75-jähriger Taxifahrer hat bei einem verbotenen Wendemanöver in der Frankfurter Innenstadt ein Polizeimotorrad gerammt. Dabei sei der Beamte schwer verletzt worden, teilte die Polizei am Sonntag mit. Der 26 Jahre alte Polizist war am Samstag mit eingeschaltetem Blaulicht unterwegs gewesen, als das neben ihm in die selbe Richtung fahrende Taxi plötzlich nach links gelenkt wurde und gegen ihn stieß. Der Taxifahrer hatte trotz doppelt durchgezogener Mittellinie umdrehen wollen.

Friedliche Kundgebungen zur Unterstützung der Kurden in Kobane

Frankfurt - Kurdische Gruppen haben in Hessen Solidarität mit der umkämpften syrischen Stadt Kobane demonstriert. In Frankfurt gingen laut Polizei am Samstag rund 4000 Menschen auf die Straße, in Marburg versammelten sich knapp 300. Die Kundgebungen verliefen nach Polizei-Angaben friedlich. Auch in anderen deutschen Großstädten wie Berlin, Hamburg, Hannover und Köln waren Proteste gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) angemeldet worden. Kurdenorganisationen hatten weltweit zu Demonstrationen gegen die Islamisten aufgerufen.

Ruderer retten sich mit Sprung ins Wasser vor Güterschiff

Frankfurt - Mit einem beherzten Sprung in den kalten Main haben sich Sportler aus einem Ruderboot vor einem drohenden Zusammenstoß mit einem Güterschiff gerettet. Wie die Wasserschutzpolizei mitteilte, war der Achter mit Steuermann am Samstag in Frankfurt bei dichtem Nebel dem Frachter vor den Bug gefahren. Während sechs der neun Ruderer ins Wasser sprangen, riss der Kapitän das Steuer herum und verhinderte so die Kollision. Nass und mit einem Schrecken in den Gliedern kletterten die Sportler unverletzt wieder ins Boot und fuhren zu ihrem Anlegesteg zurück.

Teurer Halloween-Streich

Frankfurt - Teuer könnte es für sechs Jugendliche werden, die im Verdacht stehen, in der Halloween-Nacht unter anderem mehrere Fahrzeuge in und um die Gerolsteiner Straße in Schwanheim mit Graffiti besprüht zu haben.

Eine Anwohnerin wurde gegen 3.00 Uhr durch seltsame Geräusche auf eine Gruppe Jugendlicher aufmerksam und stellte kurz darauf fest, dass mehrere Autos vor dem Haus besprüht wurden. Sie alarmierte die Polizei, die daraufhin in unmittelbarer Nähe acht junge Männer und Frauen im Alter von 16 und 17 Jahren antraf, die nicht nur Farbe an den Händen hatten, sondern auch Farbsprühdosen mit sich führten.

Letztlich wurden vier Pkw, zwei Anhänger, eine Hauswand, ein Briefkasten und ein Stromverteilerkasten beschmiert.

Nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wurden die Jugendlichen an ihre Erziehungsberechtigten übergeben.

dpa

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