Das war los am Wochenende

Missbrauch in Erstaufnahme +++ Kinder aus brennendem Haus gerettet

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Frankfurt/ Gießen - In der Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Gießen sollen 15 Frauen und Kinder seit Januar missbraucht worden sein und  in Frankfurt rettet die Feuerwehr drei Kinder aus einem brennendem Haus: Das war los am Wochenende! 

Missbrauch in Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge

Frankfurt - In der hessischen Erstaufnahmeeinrichtung (HEAE) für Flüchtlinge in Gießen soll es sexuelle Übergriffe auf Frauen und Kinder gegeben haben. Laut Medienberichten sollen seit Januar dieses Jahres 15 Frauen und Kinder missbraucht worden sein. In einer Stellungnahme sprach das Innenministerium am Sonntag von vier Delikten in Gießen. Tatverdächtig sei ein Asylbewerber.

Landesweit liege die Zahl sexuell motivierter Delikte, "in denen Täter oder Opfer Asylbewerber waren, im untersten zweistelligen Bereich." Das Ministerium bezog sich dabei auf Informationen von Minister Peter Beuth (CDU) in einer öffentlichen Sitzung des Innenausschusses des Landtags. In der HEAE in Gießen leben mehrere Tausend Menschen.

Drei Kinder aus brennendem Haus gerettet

Frankfurt - Am Samstag musste die Feuerwehr Frankfurt aus der nahe gelegenen Frankenallee in zu einem Wohnhaus in die Pariser Straße im Europaviertel ausrücken. Anrufer hatten brennende Gegenstände aus einer Wohnung im zweiten Stock auf den Gehweg fallen sehen. Außerdem war gemeldet worden, ein Kind sei noch in der brennenden Wohnung. Unmittelbar nach dem Eintreffen konnten drei Kinder und zwei Erwachsene mit der Drehleiter aus dem Dachgeschoss des Hauses mit der Brandwohnung gerettet und an den Rettungsdienst übergeben werden. Die Löscharbeiten gingen zügig vonstatten, vier Personen die in einer Wohnung im dritten Stock vorgefunden wurden sollten in der Wohnung das Ende der Lösch- und Entrauchungsarbeiten abwarten. Nach Abschluss der Arbeiten waren durch Rauch und Ruß die Brandwohnung und die übrigen Wohnungen aus Sicht der Feuerwehr vorübergehend nicht mehr benutzbar. Vier Bewohner des Hauses mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden. Der Sachschaden wird auf 120.000 Euro geschätzt.

Motorradfahrer am Feldberg kollidiert

Feldberg - Zwei Motorradfahrer sind bei einem Frontalzusammenstoß am Großen Feldberg im Taunus ums Leben gekommen. Die Biker im Alter von 19 und 38 Jahren kollidierten am Samstagnachmittag auf einer Landstraße in der Nähe von Glashütten, wie ein Polizeisprecher in Wiesbaden berichtete. Die beiden Männer aus Südhessen hätten nicht wiederbelebt werden können. Die Unfallursache blieb zunächst ungeklärt. Ein Sachverständiger sei eingeschaltet worden.

Motorradfahrer verunglücken auf dem Feldberg

20-Jähriger setzt geklautes Motorrad gegen Wand

Rüsselsheim - Ein 20 Jahre alter Rüsselsheimer hat ein gestohlenes Motorrad gegen die Wand gefahren, den Crash aber unverletzt überstanden. Wie die Polizei mitteilte, hatte der Mann das Zweirad am frühen Sonntagmorgen vor seiner Haustür entdeckt: Dass der Schlüssel steckte, verstand der 20-Jährige offenbar als Aufforderung zu einer Spritztour. In einer Kurve verlor er die Kontrolle über das Motorrad. Das Gefährt gehörte nach Polizeiangaben einem Nachbarn des jungen Mannes. Er musste eine Blutprobe abgeben.

red/ dpa

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