Wird sie die Nachfolgerin von Ivy Qainoo?

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Kim aus Frankfurt stellte sich der Jury beim The Voice of Germany Casting.

Frankfurt – Casting-Gewinnerin Ivy Quainoo füllt am nächsten Sonntag die Frankfurter Jahrhunderthalle. Und schon jetzt wird ein Nachfolger gesucht. Anfang der Woche stellten sich hunderte Gesangstalente der Jury beim Casting für The Voice of Germany in Frankfurt. Von Angelika Pöppel

Mit niemand Geringeren als Nina Kutschera, die es in der ersten Staffel bis in die Live-Show schaffte, tauchte Kim aus Frankfurt beim Casting auf. „Ich bin nur zur Unterstützung hier“, stellte Nina aus Offenbach sofort klar. Die 30-jährige Kim dagegen will endlich „an die Front gehen“. Sie sang bisher im Background von Leon Taylor und der Frankfurter Soulsängerin Kaye-Ree. „Ich muss musikalisch endlich aus dem Quark kommen und Nina hat mich animiert, zum Casting zu gehen“, sagt Kim. Und sie konnte die Jury begeistern. „Ich soll allerdings unbedingt Gesangsunterricht nehmen, denn in mir schlummere eine Rampensau“, sagt die Frankfurterin.

Nadine

Doch nicht alle hatten Glück. Eine von vielen, die am Montag enttäuscht den Heimweg antraten, war auch Nadine aus Oberursel. Sie spielt seit acht Jahren Klavier, nahm Gesangsunterricht und sang schon bei kleineren Auftritten in Cafés und in Schulen. Die Rechtsanwaltsfachangestellte wurde von ihrem Arbeitgeber zum Casting angemeldet. „Die sitzen alle auf heißen Kohlen, ob ich es schaffe“, sagt sie. Doch sie konnte die Jury nicht überzeugen.

Andie

Auch die 49-jährige Andie aus Karlsruhe stellte sich vor die Jury. Sie singt seit 15 Jahren in ihrer Band. „Mir hat gefallen, dass bei The Voice of Germany alle Altersgruppen vertreten sind“, sagt sie. Trotz ihrer „Rockröhre“ hat es für sie nicht geklappt. „Nur sehr wenige sind weitergekommen.“

Aubrey

Eine der Glücklichen ist Aubrey aus Neuwied bei Koblenz. Schon ihre Mutter war Sängerin, doch sie bezeichnet sich als Anfängerin. „Ich sei eine der Besten gewesen, hat man mir gesagt“, freute sich die 16-Jährige. Doch auch wenn es mit der Musikkarriere nicht klappt, hat sie einen Plan B: „Dann möchte ich als Synchronsprecherin arbeiten.“

Daniel

Daniel aus Frankfurt von der Band Finanzkrise wurde von der Produktion selbst eingeladen. „Ich habe schlechte Erfahrungen bei einer anderen Castingshow gemacht, doch nach dem vierten Anruf habe ich mich überzeugen lassen“, sagt der 26-Jährige. Wenn er die Wahl hätte, würde er sich Xavier Naidoo als Coach wünschen. Mit seiner Stimme und Gitarre schaffte auch er es in die engere Auswahl. Die neue Staffel ist ab Herbst diesen Jahres wieder im TV zu sehen.

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