Wirbel um Staudinger

Region Rhein-Main - Winfried Schwab-Posselt ist sich sicher: Das Steinkohlekraftwerk Staudinger wird keinen sechsten Block bekommen.

Der massive Protest der Bürgerinitiative (BI) "Stopp Staudinger" hat Wirkung gezeigt.br /Seinen Optimismus baut Winfried Schwab-Posselt, Sprecher der Bürgerinitiative, auf die Aussage von E.ON-Chef Wulf Bernotat. Dieser hatte kürzlich gesagt, ob das Kohlekraftwerk in Großkrotzenburg ausgebaut werde, hänge von der zukünftigen Landesregierung ab. Und: Gegen den Willen der Bevölkerung werde kein neues Kraftwerk errichtet.br /In einem persönlichen Schreiben an Bernotat erinnert Schwab-Posselt an die sehr erfolgreich verlaufene Petition der BI gegen den Block sechs mit über 30.000 gesammelten Unterschriften sowie die Großdemonstration mit mehreren tausend Teilnehmern im Sommer 2007. Auch die von vielen Bürgern artikulierte Kritik an den Ausbauplänen des Energiegiganten auf den zahlreichen von der Bürgerinitiative organisierten Infoabenden in der Region haben deutlich gemacht, dass die Ausbaupläne von E.ON auf keine Akzeptanz in der Bevölkerung stoßen. Auch können E.ON nicht mehr auf einen Ministerpräsidenten Roland Koch bauen.br /Staudinger-Sprecherin Julia Katzenbach sieht das alles naturgemäß anders: "Wir halten am Bau fest und verstärken unsere Bemühungen für mehr Akzeptanz in der Bevölkerung", sagte sie dem EXTRA TIPP.

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