Weiß kritisiert Koch

Offenbach - Durch die Ankündigung des Ministerpräsidenten und die begleitende Mehrheitsentscheidung des Landtages, geplante Ausnahmen in der Nacht am Flughafen Frankfurt zuzulassen, wird das versprochene Nachtflugverbot vom morschen Scheunentor zum Einfallstor.

Der Beschluss öffnet Tür und Tor für einen Rund-um-die-Uhr-Betrieb", so Paul Gerhard Weiß, zuständiger Stadtrat in Offenbach für den Flughafen-Ausbau. Damit werde das Nachtflugverbot substanzlos und zur freien Verfügungsmasse des Flughafenbetreibers. Koch spreche, so Weiß weiter, von weniger als den derzeit stattfindenden 37 Flügen von 23 bis fünf Uhr. Während der gesetzlichen Nachtruhe finden aber durchschnittlich mehr als 150 Flüge statt. "Die Mediation - so Weiß - "hielt 100 Flüge von 22 bis sechs Uhr für nicht weiter hinnehmbar". Mit der nun beschlossenen "Lösung" der "wenigen Ausnahmen" muss 2020 mit 200 Flügen in der Nacht gerechnet werden. red

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