Gleichen Lohn, mehr Anerkennung

Fotos: Das wünschen sich Frauen zum Weltfrauentag

Tula Trash, Künstlerin und Inhaberin von Miss Tula Trash’s Trashland in Frankfurt:„Ich liebe die 50er- und 60er-Jahre, da ich die Musik, die Mode und auch das Produktdesign sehr verehre. Dennoch bin ich sehr froh, heute als Frau leben und arbeiten zu können. Da ich selbst bestimmen kann, ob und wo ich arbeite, um mein eigenes Geld zu verdienen und nicht eine schriftliche Erlaubnis von meinem Ehemann benötige. Es wurde schon viel erkämpft und auch schon sehr viel erreicht, aber ich bin überzeugt, da geht noch viel mehr! Zum Beispiel gleicher Verdienst für gleiche Arbeit.“
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Tula Trash, Künstlerin und Inhaberin von Miss Tula Trash’s Trashland in Frankfurt:„Ich liebe die 50er- und 60er-Jahre, da ich die Musik, die Mode und auch das Produktdesign sehr verehre. Dennoch bin ich sehr froh, heute als Frau leben und arbeiten zu können. Da ich selbst bestimmen kann, ob und wo ich arbeite, um mein eigenes Geld zu verdienen und nicht eine schriftliche Erlaubnis von meinem Ehemann benötige. Es wurde schon viel erkämpft und auch schon sehr viel erreicht, aber ich bin überzeugt, da geht noch viel mehr! Zum Beispiel gleicher Verdienst für gleiche Arbeit.“
Ingrid Hasse, Dezernentin für Familie, Frauen und Integration des Main-Taunus-Kreises„Ich wünsche mir für die jungen Frauen eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, da sie für ihre Rente später Vorsorge treffen müssen. Dies gilt besonders für die Alleinerziehenden. Für alle Frauen muss gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit zur Selbstverständlichkeit werden. Etwa 22 Prozent weniger Lohn heißt auch weniger Rente! Frauen müssen auch politischer denken, immerhin stellen Frauen den größten Teil der Bevölkerung dar und sollten ihre Interessen auch vertreten. Von einer Quote halte ich wenig, echte Gleichberechtigung benötigt diese nicht.
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Ingrid Hasse, Dezernentin für Familie, Frauen und Integration des Main-Taunus-Kreises:„Ich wünsche mir für die jungen Frauen eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, da sie für ihre Rente später Vorsorge treffen müssen. Dies gilt besonders für die Alleinerziehenden. Für alle Frauen muss gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit zur Selbstverständlichkeit werden. Etwa 22 Prozent weniger Lohn heißt auch weniger Rente! Frauen müssen auch politischer denken, immerhin stellen Frauen den größten Teil der Bevölkerung dar und sollten ihre Interessen auch vertreten. Von einer Quote halte ich wenig, echte Gleichberechtigung benötigt diese nicht."
Heidi Balthasar, Frauenhaus Offenbach:„Die Ungleichbehandlung von Frauen und Männern in unserer Gesellschaft sowie die nach wie vor herrschende Gewalt gegen Frauen muss aufhören. Das dringendste Problem im Moment ist für die Frauen in Offenbach, bezahlbaren Wohnraum zu finden, wenn sie sich von einem gewalttätigen Partner trennen möchten. Hier sind die Offenbacher Politiker gefordert, alleinerziehenden Müttern reale Unterstützung anzubieten.“
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Heidi Balthasar, Frauenhaus Offenbach:„Die Ungleichbehandlung von Frauen und Männern in unserer Gesellschaft sowie die nach wie vor herrschende Gewalt gegen Frauen muss aufhören. Das dringendste Problem im Moment ist für die Frauen in Offenbach, bezahlbaren Wohnraum zu finden, wenn sie sich von einem gewalttätigen Partner trennen möchten. Hier sind die Offenbacher Politiker gefordert, alleinerziehenden Müttern reale Unterstützung anzubieten.“
Sandra Maravolo, Inhaberin von „Inside Her“ in Frankfurt, Hessens einzigem Erotikshop für Frauen:„Zum einen wünsche ich mir, dass Frauen, die arbeiten gehen und Kinder großziehen, endlich die Anerkennung bekommen, die sie verdienen. Zum anderen wäre es toll, wenn wir Frauen uns öfter trauen würden, dass Leben zu genießen und auch mal Spaß zu haben. Und zwar nicht erst im Alter, wenn die Kinder aus dem Haus sind oder der Ehepartner verstorben ist. Wir Frauen, egal ob lesbisch oder nicht, sollten uns einfach selbst feiern.“
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Sandra Maravolo, Inhaberin von „Inside Her“ in Frankfurt, Hessens einzigem Erotikshop für Frauen:„Zum einen wünsche ich mir, dass Frauen, die arbeiten gehen und Kinder großziehen, endlich die Anerkennung bekommen, die sie verdienen. Zum anderen wäre es toll, wenn wir Frauen uns öfter trauen würden, dass Leben zu genießen und auch mal Spaß zu haben. Und zwar nicht erst im Alter, wenn die Kinder aus dem Haus sind oder der Ehepartner verstorben ist. Wir Frauen, egal ob lesbisch oder nicht, sollten uns einfach selbst feiern.“
Wir verändern!“ ist der Leitspruch des Frauentages 2017 in Deutschland. Der Tag, vor über hundert Jahren von der Frauenrechtlerin Clara Zetkin ins Leben gerufen, soll auf die Rechte von Frauen und Mädchen aufmerksam machen.
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"Wir verändern!“ ist der Leitspruch des Frauentages 2017 in Deutschland. Der Tag, vor über hundert Jahren von der Frauenrechtlerin Clara Zetkin ins Leben gerufen, soll auf die Rechte von Frauen und Mädchen aufmerksam machen.

Region Rhein-Main - Am 8. März ist Weltfrauentag. Doch was wünschen sich die Frauen aus der Region? Der EXTRA TIPP hat sich bei engagierten Frauen umgehört und gefragt, welche Missstände es gibt und was sie sich in Sachen Gleichberechtigung wünschen.

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