Warten auf das Omega

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Sonnenanbeter und Wassernixen warten auf den Hochsommer. Dazu muss sich eine Omega-Lage bilden. Dabei steht ein stabiles Hochdruckgebiet im Mittelpunkt und die Tiefs schleichen drumherum.

Region Rhein-Main – Das Omega ist nicht nur der letzte Buchstabe im griechischen Alphabet, sondern auch die Hoffnung aller bislang enttäuschten Sonnenhungrigen. Denn wenn die sogenannte Omega-Wetterlage über Deutschland herrscht, dann heißt es: Sommer, Sonne, Sonnenschein. Von Norman Körtge

Auch wenn es viele nicht wahr haben wollen – tagelanger Sonnenschein, kein Wölkchen am Himmel und dazu noch Temperaturen um die 30 Grad sind nicht normal für Deutschland. Das sagt einer, der es wissen muss: Gerhard Lux vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach.

Normal für unsere Breitengrade sind sich abwechselnde Phasen. Unbeständigkeit ist typisch“, berichtet der DWD-Sprecher. Der Jahrhundertsommer 2003 und das Sommermärchen während der Fußball-WM 2006 seien die Ausnahmen gewesen.

Damals herrschte über Wochen die Omega-Lage. Das bedeutet, dass sich ein Hochdruckgebiet über Deutschland so breit und unverrückbar gemacht hat, dass vom Atlantik anrückende schwächere Tiefs um die Schönwetterzone drumherum wandern. „Das sieht dann in etwa so aus wie der Buchstabe Omega“, erklärt Lux.

Mehr Infos zum Wetter und Vorhersagen im Internet unter www.dwd.de.

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