Videodreh in Kirche geplatzt

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Rapperin Zeda drehte ihr erstes Musikvideo.

Frankfurt – Rapperin Zeda aus Bornheim will endlich durchstarten und organisierte eine professionelle Filmcrew, Tänzer und einen Drehort im Club „urban kitchen“ in Frankfurt für ihr erstes Video. Dabei musste sie einige Rückschläge einstecken. Von Angelika Pöppel

Rapperin Zeda und ihre Tänzer geben alles bei ihrem ersten Videodreh im Club „urban kitchen“ in Frankfurt.

„Es war purer Stress, aber schöner Stress“, sagt Zeda nach dem Dreh ihres ersten Videos zu ihrem Song "Party-Honey". Denn sie stand 13 Stunden auf High-Heels, hat das Essen und Trinken vergessen und musste dabei auch noch gut aussehen. Die 1,55 Meter kleine Rapperin leistete große Arbeit – sie organisierte und finanzierte den Dreh selbst. Dabei hatte sie auch mit Problemen zu kämpfen: Erst einen Tag vor dem Drehtermin, platzte der Drehort in der Festeburg Kirche in Preungesheim – und damit ihr Traum, ihr maßgeschneidertes Kleid auf einem Flügel in Szene zu setzen. Sie musste improvisieren: Vor der Frankfurter Oper fand sie dann den passenden Platz. Die gebürtige Libanesin gibt sich betont weiblich. Zeda: „Ich bin nicht die typische Hip-Hopperin in Baggyhose.“

Fertig ist das Video voraussichtlich in zwei Monaten.

 

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