Zehnjähriger ist in Belgien

Verschwinden des Flüchtlingsjungen war nur vorgetäuscht

 Stockstadt/Darmstadt - Der Flüchtlingsjunge, nach dem in Südhessen vier Tage lang intensiv gesucht worden war, ist von seinem Vater mit dem Zug nach Belgien geschickt worden. Das teilte die Polizei heute mit.

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Der Mann habe das Verschwinden seines zehn Jahre alten Sohnes vorgetäuscht, berichtete die Polizei in Darmstadt am Dienstag. Weshalb der Mann eine falsche Vermisstenanzeige aufgab, war zunächst unklar.
Der Vater habe den bisherigen Ermittlungen zufolge sein Kind am Freitagnachmittag selbst in den Zug nach Brüssel gesetzt und sei am Dienstagmorgen nachgereist. Der Zehnjährige war mit seinem Vater in einer Flüchtlingsunterkunft in Stockstadt im Kreis Groß-Gerau untergebracht. Der Mann hatte angegeben, der Junge sei bei einem gemeinsamen Besuch von Bekannten in Frankfurt im Hauptbahnhof verloren gegangen. Nach dem Kind war mit Hochdruck gesucht worden. Der Zehnjährige spricht weder Deutsch noch Englisch und kann auch die deutsche Schrift nicht lesen. dpa

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