Das war los am Wochenende!

Verletzter auf Parkplatz und Massenschlägerei in Lokal

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Frankfurt/ Offenbach/ Taunus - Von einem Schwerverletzten auf einem Parkplatz, der in der Klinik stirbt, über eine Massenschlägerei in Frankfurt bis hin zum Ebola-Patienten in der Frankfurter Uniklinik: Das geschah am Wochenende.  

Schwerverletzter auf Parkplatz gefunden - später in Klinik gestorben

Gelnhausen/Offenbach - Ein Mann ist in der Nacht zum Sonntag auf einem Parkplatz in Gelnhausen (Main-Kinzig-Kreis) mit schwersten Verletzungen gefunden worden - er starb kurz darauf im Krankenhaus. Nach ersten Ermittlungen handele es sich um einen 39-Jährigen Mann aus dem nahen Gründau, berichtete die Polizei in Offenbach. Eine Verbrechen sei nicht auszuschließen. Die Leiche soll rechtsmedizinisch untersucht werden.

Pilot übersteht Notlandung von Kleinflugzeug unverletzt

Hammersbach/Offenbach - Ein Ultraleichtflugzeug ist am Samstagabend in einem Feldgebiet bei Hammersbach (Main-Kinzig-Kreis) notgelandet. Der 50-jährige Pilot sei unverletzt geblieben, berichtete die Polizei in Offenbach am Sonntag. Während seines Rundfluges über Langenselbold hatte der Mann einen technischen Defekt an seinem Flieger bemerkt, er musste notgedrungen landen. Dabei wurde die Maschine beschädigt, die Polizei schätzte den Schaden auf 3000 Euro.

Ebola-Patient wird weiter in Frankfurt behandelt

Frankfurt - Der zweite in Deutschland aufgenommene Ebola-Patient wird weiter in der Frankfurter Universitätsklinik behandelt. Zu dem Gesundheitszustand des Mediziners, der sich in Sierra Leone infiziert hatte, machten die Klinik und der Leiter des Kompetenzzentrums Frankfurt, Professor René Gottschalk, am Samstag aber keine Angaben. "Wir respektieren den Patienten und die Schweigepflicht", sagte Gottschalk. Das Klinikum verwies ebenfalls auf die ärztliche Schweigepflicht.

Der Arzt aus Uganda habe für eine italienische Hilfsorganisation gearbeitet und sich in Sierra Leone mit dem gefährlichen Ebola-Virus angesteckt. Das hatte Hessens Gesundheitsminister Stefan Grüttner (CDU) in Wiesbaden gesagt.

Oberarzt Timo Wolf hatte am Freitag nach der Aufnahme des erkrankten Arztes gesagt: "Der Patient ist in sehr ernstem Zustand, aber zumindest bis jetzt in diesem Zustand stabil." Es bestehe die "durchaus berechtigte Hoffnung, dass der Patient diese Erkrankung gut überstehen kann". Man müsse die nächsten Tage abwarten.

Ende August hatte Deutschland den ersten Ebola-Patienten aufgenommen. Der Mann aus Westafrika war nach Hamburg gebracht worden. Die Uniklinik dort gibt zurzeit ebenfalls mit Verweis auf die ärztliche Schweigepflicht keine Auskunft.

Ein Verletzter und 200.000 Euro Schaden bei Brand in Reihenhaus

Rodgau/Offenbach - Ein Brand in einem Reihenhaus hat am Freitag einen Schaden von rund 200.000 Euro angerichtet. Ein 57 Jahre alter Bewohner erlitt eine Rauchvergiftung. Er hatte vergeblich versucht, die Flammen zu löschen, wie die Polizei in Offenbach am Freitag mitteilte. Wie es am Donnerstag zu dem Feuer in dem dreistöckigen Haus in Rodgau kam, war zunächst unklar.

Massenschlägerei in Sachsenhausen

Zahlreiche Polizeistreifen waren am frühen Sonntagmorgen entscheidend, um eine große Schlägerei vor einem Frankfurter Lokal im Mittleren Hasenpfad zu beenden.

Dutzende von Personen waren im Vorhof des Lokals Die Fabrik, involviert, als die Polizei eintraf. Offenbar waren zwei alkoholisierte Personengruppen aus Eschborn und Steinbach in Streit geraten und trugen ihre Meinungsunterschiede mit Fäusten, Stühlen und Flaschen aus.

Erst der massive Einsatz der Polizei unter anderem mit Pfefferspray und die vorläufigen Festnahme von sieben Personen im Alter von 21 bis 25 Jahren brachte Ruhe in den Sonntagmorgen. Einer der Beteiligten kam mit einer Kopfplatzwunde in ein Krankenhaus und ein Polizist musste ambulant medizinisch versorgt werden.

Der wahre Hintergrund der Auseinandersetzung konnte bislang nicht geklärt werden. Die Festgenommenen kamen nach erkennungsdienstlicher Behandlung und Blutent-nahme wieder auf freien Fuß.

Sicherheitsmann mit Messer bedroht

Ein Sicherheitsdienstmitarbeiter ist am Sonntagabend in Kelkheim von einem Unbekannten mit einem Messer bedroht worden. Der Wachmann befand sich auf einem Firmengelände auf seinem Rundgang und traf dabei auf einen vermeintlichen Kraftstoffdieb. Der Wachmann sprach den Unbekannten an, der sofort ein Messer zückte und dem Zeugen damit drohte. Anschließend stieg der Täter in einen weißen  Transporter und fuhr in Richtung Liederbach davon. Der Geschädigte alarmierte die Polizei. 

Es liegt folgende Täterbeschreibung vor: männlich, 35 - 40 Jahre, kräftige Statur, zirka 190 cm, zirka 90 kg, trug eine Jeans und eine dunkle Jacke, Dreitagebart, kurze graue Haare. An dem Fahrzeug konnte der Geschädigte keine Nummernschilder erkennen, jedoch ein auf dem Fahrzeug angebrachter Aufkleber mit der Kennung "PL".

Wer verdächtige Beobachtungen gemacht hat, die Im Zusammenhang mit dem Vorfall stehen könnten, möge sich bitte mit der Polizei in Kelkheim unter Telefon (06195) 6749-0 in Verbindung setzen.

dpa/red

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