Hanau und Bad Soden mit dabei

Verdi macht mobil: Warnstreiks in zahlreichen Krankenhäusern

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An vielen Krankenhäusern treten die Mitarbeiter heute in den Ausstand.

Rhein-Main -  Im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes kommt es heute in zahlreichen hessischen Krankenhäusern zu ganztägigen Warnstreiks. Den Start macht am Morgen das Klinikum Wetzlar, danach folgen Hanau und die Maintaunus Kliniken in Bad Soden. Aber auch andere Einrichtungen sollen nachziehen.

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An allen drei erstgenannten Standorten sind nach Angaben der Gewerkschaft Verdi Kundgebungen geplant. Aufgerufen zum Streik sind aber unter anderem auch Klinken und Einrichtungen in Bad Homburg, Frankfurt und Offenbach. Mit den Warnstreiks will Verdi den Druck auf die kommunalen Arbeitgeber erhöhen. Diese haben den Beschäftigten von Bund und Kommunen drei Prozent mehr Lohn und Gehalt für zwei Jahre angeboten. Die Gewerkschaften fordern sechs Prozent sowie eine Erhöhung der Auszubildenden- und Praktikantenentgelte um 100 Euro monatlich. In den vergangenen Tagen hat es bereits in anderen Bundesländern Warnstreiks gegeben.

Bereits vor Monaten hatten Patientenschützer davor gewarnt, dass Krankenhäuser auf Kosten der Pfleger sparen würden. dpa/lhe/skk

Archivbilder

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