Zwei Mehrfamilienhäuser geräumt

Verdacht auf Autobombe in Offenbach: Roboter im Einsatz

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Um das Auto zu untersuchen, setzte das LKA einen Roboter ein und sperrte das Gebiet weiträumig ab.

Offenbach - Großeinsatz der Polizei in der Dietzenbacher Straße in Offenbach: Weil die Polizei ein verdächtiges Auto ohne Kennzeichen, dafür aber mit Kanistern und offenen Kabelsträngen entdeckten, musste ein Spezialroboter des LKA anrücken.

Eine Zeugin entdeckte am heutigen Donnerstag auf einem Parkplatz in der Dietzenbacher Straße ein verdächtiges Fahrzeug ohne Kennzeichen mit offenen Türen und Fenstern. Die Polizei stellte bei der Überprüfung des Audi A3 fest, dass im Fahrzeug Kanister standen und Kabelstränge zu sehen waren.

Zwei Mehrfamilienhäuser wurden geräumt

Da zunächst nicht auszuschließen war, dass es sich hierbei eine Spreng- oder Brandvorrichtung handeln könnte, wurden gegen 13.30 Uhr zwei nahe dem Parkplatz gelegene Mehrfamilienhäuser geräumt. Den Bereich zwischen Neusalzerstraße und Eberhard-von-Rochow-Straße sperrten die Einsatzkräfte ab. Spezialisten des Hessischen Landeskriminalamtes untersuchten schließlich das verdächtige Auto, wobei auch ein Roboter im Einsatz war; ein Spreng- oder Brandsatz war nicht vorhanden.

Ermittlungen gehen weiter

Die drei aus dem Fahrzeug geholten Kanister waren leer. Von dem Audi ging keine Gefahr aus. Kurz vor 17 Uhr waren die Maßnahmen der Entschärfer beendet. Die Bewohner durften zurück in die Häuser und der Verkehr rollte wieder. Die Ermittlungen zu dem Fahrzeug dauern an.

Offenbacher Polizei untersucht verdächtiges Auto

Fotos: LKA-Roboter sucht Autobombe in Offenbacher Wagen

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