Sechs Millionen Euro Schmiergeld für Erbbaurechten für Cargo City

Urteile im Korruptionsprozess: Goldmann muss ins Gefängnis

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Die Urteile im den Korruptionsprozess um Cargo City sind gesprochen.

Frankfurt - Im Prozess um millionenschwere Schmiergeldzahlungen beim Ausbau des Frankfurter Flughafens hat das Landgericht Frankfurt vier Angeklagte verurteilt.

Wegen Bestechung im geschäftlichen Verkehr muss der Immobilieninvestor Ardi Goldman für zwei Jahre und acht Monate ins Gefängnis, wie das Gericht am Dienstag erklärte. Ein Makler wurde zu drei Jahren Haft verurteilt. Jeweils zwei Jahre auf Bewährung bekamen der Projektentwickler Jürgen Harder und ein weiterer Angeklagter.

Für die bevorzugte Vergabe von Erbbaurechten in der Cargo City Süd sollen rund sechs Millionen Euro Schmiergelder versprochen worden, wenn auch nicht komplett geflossen sein. Der mutmaßliche Haupttäter und Empfänger des Schmiergelds, ein ehemaliger Mitarbeiter des Flughafenbetreibers Fraport, war Ende September bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Ihm war vorgeworfen worden, von 2006 an in enger Kooperation mit dem nun verurteilten Makler lukrative Erbpachtgrundstücke in der Cargo City Süd gegen Schmiergeld freihändig vergeben zu haben. dpa

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