Urlaub mal anders am Fuße eines der aktivsten Vulkane Amerikas

Von Jennifer DreherLetzter Teil der EXTRA TIPP Reihe über die Partnerstädte der Region. Zunächst: Masaya, verschwistert mit DietzenbachMasaya liegt im Südwesten Nicaraguas und ist Hauptstadt des gleichnamigen Departamentos nahe Managua, an der Straße Panamericana.

Sie nennt sich auch "Stadt der Blumen", die Einwohnerzahl liegt bei etwa 140.000.

Was man da machen kann: Jedes Jahr wird den ganzen Oktober lang das Festival des heiligen Jerónimos gefeiert, mit Volkstänzen in den Straßen, Paraden, Feuerwerken und Prozessionen. Außerhalb von Masaya, an der Straße nach Managua, liegt das alte Fort Coyotepe. Am Eingang des Parks gibt es dort ein Besucherzentrum mit Museum. Von 1996 bis 2000 nahmen die Vulkanaktivitäten ständig zu.

Besonderes: Masaya liegt auf dem östlichen Abhang des 635 Meter hohen Vulkans Masaya. Er gilt als einer der aktivsten Vulkane Amerikas. Auf dem Grund seines 260 Meter tiefen Kraters befindet sich ein Lavasee. Heute stößt der Masaya täglich größere Mengen von Schwefeldioxidwolken aus. Der letzte kleinere Ausbruch war am 23. April 2001. Der ihn umgebende Nationalpark gehört zu den touristischen Höhepunkten Nicaraguas.

Anreise: Hin- und Rückflug ab Frankfurt nach Managua kosten ab 900 Euro pro Person. Von dort sind es 25 Kilometer nach Masaya.

Hotelempfehlung: Das Hotel Cailagua in Masaya. Ein einfaches, aber gepflegtes Hotel. Es bietet in allen Zimmern eine Klimaanlage, TV und ein kleines Badezimmer. Ein Doppelzimmer kostet ab 21 Dollar pro Nacht.

Urlaub in der Toskana bietet ein besuch von Roßdorfs Partnerstadt Reggello, eine Gemeinde der Provinz Florenz.

Was man da machen kann: In Reggello finden Shoppingbegeisterte Läden der bekannten italienischen Designer wie Gucci und Valentino mit sehr viel günstigeren Preisen als in Deutschland. Ein Ausflug nach Florenz lohnt sich: Die Hauptstadt lockt mit Dom, Uffizien und Ponte Vecchio Schnell zu erreichen ist auch Pisa mit dem berühmten Schiefen Turm.

Besonderes: Der bekannte Chianti kommt aus der Toskana. Früher war er das Synonym für italienischen Rotwein. Ein Ausflug zu einem der zahlreichen Weingute der Region bietet sich an.

Anreise: Mit Ryanair fliegt man von Frankfurt-Hahn bis Florenz sehr günstig. Hin- und Rückflug kosten ab 70 pro Person. Der Flughafen Amerigo Vespucci ist circa 50 Kilometer von Reggello entfernt.

Hotelempfehlung: Die Villa Rigacci wird von einer Deutschen geführt und bietet Zimmer (Übernachtung mit Frühstück) ab 40 Euro pro Nacht.

Auf www.rheinmain-extatipp.de stellen wir exklusiv noch die türkische Stadt Tarsus, verschwistert mit Langen, sowie die Gemeinde Sainte-Geneviève-des-Bois in Frankreich, Partnerstadt von Obertshausen, vor.

Tarsus liegt an der südöstlichen Mittelmeerküste an dem Fluss Kydnos. Die Stadt ist circa 16 Kilometer vom Mittelmeer entfernt.

Was man da machen kann: Es lohnt eine Besichtigung des Kleopatra Tors, das zu Ehren der einstigen ägyptischen Königin Kleopatra errichtet wurde. Sie ist auf dem Weg zu ihrer Begegnung mit Marc Anton durch dieses Tor in die Stadt gekommen. Eine weitere Attraktion ist die römische Justinian Brücke über den Fluss Berdan. Sie ist noch heute begehbar. Im Tarsus-Museum erfahren Touristen alles über die wechselhafte Geschichte der Stadt.

Besonderes: Die Apostel Paulus Kirche in Tarsus ist sowohl für Christen als auch für Moslems ein besonderer Ort. Zum Einen ist sie muslimische Pilgerstätte, aber für Christen ist das dortige "Grab der sieben Schlafenden" von Bedeutung. Die "Sieben" schliefen 195 Jahre nachdem sie aufgrund ihres christlichen Glaubens eingemauert worden sind in der Nähe von Ephesus. Der Siebenschläfertag am 27. Juni stammt von eben diesen sieben Schläfern her und nicht von dem gleichnamigen Nagetier.

Anreise: Tarsus ist über den Flughafen von Adana zu erreichen (Hin- und Rückflug ab 360 Euro pro Person). Ab dem Busbahnhof der Stadt fahren Überlandbusse ins 30 Kilometer entfernte Tarsus.

Hotelempfehlung: Das Mersin Hotel Tarsus ist direkt im Zentrum gelegen und bietet Doppelzimmer ab 60 Euro..

Sainte-Geneviève-des-Bois ist ein Vorort südlich vom 23 Kilometer entfernten Paris.

Was man da machen kann: Zu den Attraktionen zählt der "Donjon", ein Tierpark und die "Grotto", ein russisch-orthodoxer Friedhof. Dort liegt der berühmte Balletttänzer Rudolph Nureyev begraben. Umgeben ist der Ort von einer reizvollen Landschaft, die an den Fluss Orge grenzt (ein Ausläufer der Seine).

Besonderes: Im nahen Paris werden zahlreiche Attraktionen geboten. Von Samstag, fünfter, bis Sonntag, 27. Juli, wird die 95. Tour de France in 21 Etappen über eine Distanz von etwa 3.500 Kilometer ausgetragen. Zwar zählt Sainte-Geneviève-des-Bois in diesem Jahr nicht zu den Etappenzielen, aber es lohnt sich, nach Paris zur Champs-Élysées zu fahren, dem Ziel der Tour de France.

Anreise: Von Frankfurt zum Flughafen von Paris kostet der Hin- und Rückflug pro Person 98 Euro. Von dort aus zum Bahnhof von Sainte-Geneviève-des-Bois fährt die Linie RER line C.

Hotelempfehlung: Das Etap Hotel Sainte in Sainte Geneviéve Des Bois bietet Zimmer für 39 Euro pro Nacht und Person.

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