Dieburger Festival

Traffic Jam: Schallkultur trotzt dem 2012er Unwetter

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Beim Traffic Jam soll das erfrischende Nass nur aus Wasserpistolen kommen – und nicht wie 2012 unwetterartig von oben.

Dieburg – Der Traffic Jam im vergangenen Jahr ist sprichwörtlich abgesoffen. Ein Unwetter sorgte dafür, dass das Gelände evakuiert werden musste. Der Dieburger Verein Schallkultur, Veranstalter des Traffic Jam, ließ zunächst offen, ob es das Besucher Spektakel wieder geben wird. Von Jens Dörr

Einige Monate später fiel aber die Entscheidung, weiterzumachen. Mit neuem Campingplatz, ausgeklügeltem Sicherheitskonzept und 22 Bands geht der Traffic Jam am 26. und 27. Juli in die 14. Runde. Schauplatz ist wieder das Gelände der Fahrschule Völker im Dieburger Gewerbegebiet westlich der Bahnlinie gen Münster. Zwei Campingplätze gab es im Vorjahr, beide nur wenige Schritte von der Bühne entfernt. Jener auf dem Verkehrsübungsplatz bleibt bestehen – er war 2012 etwas weniger stark betroffen. Campingplatz II wird auf eine Wiese wenige hundert Meter weiter nordwestlich verlegt. „Das sorgt für mehr Platz pro Camper, weil die Wiese größer ist als die alte und wir wohl nur unwesentlich mehr Campingtickets verkaufen werden“, sagt Schallkultur-Pressesprecher Christian Götzinger.

Neues Sicherheitskonzept

Zirka 2000 Campingtickets haben die Festivalmacher in den Vorverkauf gegeben. In der Regel waren diese Karten im Vorfeld fast oder ganz ausverkauft. In diesem Jahr hingegen verlaufe der Vorverkauf „eher schleppend“. Götzinger möchte Befürchtungen, ein unvorhergesehenes Badewochenende wie 2012 könne sich wiederholen, vorab entkräften. „Wir wurden zwar schon im Vorjahr für unser Krisenmanagement gelobt. Diesmal haben wir aber ein richtiges Sicherheitskonzept ausgearbeitet, das von allen möglichen offiziellen Seiten abgesegnet wurde“, so der Pressesprecher. Neben dem neuen Campingplatz zähle dazu etwa auch, dass sich Busfahrer in Bereitschaft befänden für den Fall, dass abtransportiert werden müsse. 2012 brachten vor allem Rettungskräfte die Musikfans in einer Sporthalle, in Fahrzeugen und im Industriegebiet unter.

Internationale und regionale Musiker

Der noch beliebtere Campingplatz I – unmittelbar hinter der Bühne und nur durch einen Zaun vom Festivalareal getrennt – dürfte nichtsdestotrotz auch diesmal schon wieder am Freitagmittag voll sein, so Götzinger.

Tickets kosten im Maximalfall – beide Tage inklusive Camping – 37,50 Euro. Tageskarten gibt es natürlich auch. Im Vorverkauf gibt es Tickets unter www.trafficjam.de.

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Auf die Ohren gibt es in diesem Jahr wieder Riffs internationaler wie regionaler Musiker. Chefbooker Thomas Hammermann hat die Headliner Suicidal Tendencies aus Kalifornien verpflichtet. Caliban (Metalcore) und Sondaschule (Ska-Punk) zählen ebenfalls zu den Höhepunkten. Lokalmatadoren sind The Wolves: Die Speedrocker aus Darmstadt sind nach einer Pause 2012 wieder beim Traffic Jam dabei.

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