Ärzte aber optimistisch

Frankfurter Lassa-Patient weiter schwer erkrankt

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Auf der Isolierstation 68 der Uniklinik kümmern sich die Ärzte um den Patienten. 

Frankfurt - Der Zustand des Frankfurter Lassa-Patienten scheint unverändert. René Gottschalk, der Leiter des Frankfurter Gesundheitsamts nahm heute erneut zum Fall Stellung. 

Insgesamt gebe es keine neuen Informationen über den Zustand des Mannes. Seit rund zwei Wochen wird der Patient aus Alzey auf der Sonderisolierstation des Frankfurter Uniklinikums behandelt. Bei seiner Aufnahme hatten die Ärzte über Symptome einer schweren Virusinfektion berichtet, sich aber optimistisch zu seinen Heilungschancen geäußert. Als Mitarbeiter eines Bestattungsunternehmens hatte der Mann sich an der Leiche eines in Köln an Lassa-Fieber gestorbenen Patienten angesteckt.

Lassa zählt wie Ebola und Dengue-Fieber zu den hämorrhagischen Fiebern. Die Erreger können Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen auslösen, später sind Hautblutungen, Durchfall und Erbrechen möglich. Wie hoch die Gefahr einer Ansteckung ist, erklärte erst kürzlich Jonas Schmidt-Chanasit, der Leiter Virusdiagnostik vom Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg. dpa/lhe/skk

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