Vollständige Genesung

Uniklinik Frankfurt entlässt Lassapatient

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Frankfurt - Der auf der Isolierstation des Universitätsklinikums Frankfurt behandelte Lassapatient konnte heute geheilt entlassen werden, das teilte das Klinikum soeben mit.

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Der Lassapatient wurde seit dem 15. März auf der Isolierstation des Universitätsklinikums Frankfurt behandelt. Er hatte sich beim dienstlichen Umgang mit einem an Lassa Verstorbenen angesteckt, zwischenzeitlich war er ernsthaft erkrankt. Am 19. April konnte er nach fünf Wochen geheilt aus dem Klinikum entlassen werden. Die Entscheidung zur Beendigung der bis dahin erforderlichen Isolationsmaßnahmen wurde nach sicheren, wiederholt negativen Virusnachweisen in Einvernehmen mit der Krankenhaushygiene des Universitätsklinikums und dem Stadtgesundheitsamt Frankfurt getroffen.

Klinik war gut vorbereitet

„Wir sind glücklich, dass wir dem Patienten zu seiner vollständigen Genesung verhelfen konnten. Dies war nur durch den großen Einsatz des medizinischen Fachpersonals möglich. Für dieses besondere Engagement möchte ich mich erneut herzlich bedanken“, sagt Jürgen Schölmerich, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Frankfurt. Speziell geschulte Mitarbeiter haben sich ausschließlich um den Patienten und seine Familie gekümmert. Die Familie befand sich temporär ebenfalls zur Betreuung auf der Infektionsstation, allerdings nicht im Sonderisolierbereich. Eine Lassainfektion konnte bei den Familienangehörigen nicht nachgewiesen werden. In der Vergangenheit konnte es seine Expertise bereits bei der Behandlung von SARS-, Lassa- und Ebolapatienten unter Beweis stellen.

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