Uni-Vizepräsident gibt DJ-Debüt

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Für einen guten Zweck steht Professor Manfred Schubert-Zsilavecz gerne an den Reglern.

Frankfurt – Medizinische Chemie ist eigentlich sein Steckenpferd. Zudem trägt er als Vizepräsident der Uni Frankfurt viel Verantwortung. Als DJ in einem Szene-Club wird Professor Manfred Schubert-Zsilavecz sein Debüt geben – für einen guten Zweck. Von Jennifer Dreher

Die Studenten erwarten am Freitag, 14. Januar, von 22 bis 24 Uhr im Frankfurter Club Monza alle 20 Minuten die Lieblingshits von Schubert-Zsilavecz. „Da gibt es die größten österreichischen Hits der letzten 20 Jahre zu hören“, berichtet der 59-jährige DJ-Neuling. Für den Rest der Spielzeit habe er sich von seinen jungen Doktoranden beraten lassen. „Für mich ist es sehr spannend, in diese neue Welt einzutauchen und zu sehen, wie die jungen Menschen heute feiern“, sagt der Vizepräsident der Uni Frankfurt. Deswegen werde er auch nicht nach dem Ende seines Sets gehen.

Vizepräsident plädiert: Auch mal ungewöhnliche Wege gehen

Keine teure Gage hat den Wissenschaftler überredet, im Szene-Club aufzulegen, sondern allein der gute Zweck. Denn die gesamten Eintritts-Einnahmen werden an das nationale Stipendienprogramm gespendet. Daher hofft Schubert-Zsilavecz, dass viele Studenten die Aktion unterstützen. Wenn sie erfolgreich ist, würde er sich freuen, wenn es ihm mehr Professoren nachmachen würden, damit es bald eine Folgeveranstaltung gibt.

Der Uni-Vizepräsident geht jedenfalls mit gutem Beispiel voran. „Um an Spenden zu kommen, muss man auch mal ungewöhnliche Wege gehen“, sagt er.

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