Landstraße und Stadtverkehr gefährlich

Mehr Todesopfer auf den Straßen der Region

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Region Rhein-Main - Mehr Todesopfer und Schwerverletzte als im Vorjahr: Das Polizeipräsidium Südosthessen hat die Unfallstatistik 2014 für die Städte Offenbach und Hanau sowie die Landkreise Offenbach und Main-Kinzig bekannt gegeben.

Das Polizeipräsidium Südosthessen rückte auch in diesem Jahr die Bekämpfung der Ursachen von Verkehrsunfällen mit schweren Folgen in den Fokus, denn es verstarben 29 Menschen bei 28 Unfällen, die sich im Jahr 2014 auf den Straßen in der Region ereignet haben. (Vorjahr: 20 Menschen bei 19 Unfällen). Die Zahl der Verkehrsunfälle, bei denen mindestens eine Person schwere Verletzungen erlitt, stieg um 57 (+11,88%) auf 537 Unfälle.

Die Zahl der Schwerverletzten erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 80 Beteiligte auf 622. "Wir verzeichnen bei der Unfallursache "Geschwindigkeit" zwar einen deutlichen Rückgang (-27,74%), dennoch war überhöhtes oder nicht angepasstes Tempo bei 343 Verkehrsunfällen mit Personenschaden ursächlich", führte der Leitende Polizeidirektor Alexander König weiter aus: "In unserem Präsidiumsbereich ereigneten sich im Jahr 2014 sechs Geschwindigkeitsunfälle mit tödlichem Ausgang; sechs Menschen kamen dabei ums Leben. 136 Personen erlitten schwere und 351 leichte Verletzungen." (Vorjahr: 401 Unfälle, bei sieben Unfälle starben acht Menschen, 115 erlitten schwere und 454 leichte Verletzungen). D

Die größte Gefahr, einen tödlichen Unfall zu erleiden, besteht auf der Landstraße. Hingegen ist die Wahrscheinlichkeit, bei Unglücken schwer verletzt zu werden, im Stadtverkehr am höchsten: Davon betroffen sind insbesondere Fußgänger und Fahrradfahrer.

Doch es gibt auch positive Nachrichten: Die Polizeistatistik weist gegenüber dem Vorjahr (14.018) mit nunmehr 13.782 Unfällen (-236 oder -1,68%) erneut einen Rückgang auf.

red

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