Bisher friedlich

Demo: 1500 Frankfurter  gegen Gewalt im Irak

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Etwa 1500 Menschen haben am Samstagnachmittag in der Frankfurter Innenstadt gegen die Gewalt im Nordirak demonstriert

Frankfurt - Etwa 1500 Menschen haben am Samstagnachmittag in der Frankfurter Innenstadt gegen die Gewalt im Nordirak demonstriert.

Die Veranstaltung habe friedlich begonnen, sagte ein Polizeisprecher am Nachmittag. Die Demonstranten zogen mit Fahnen, auf denen das Konterfei des PKK-Führers Abdullah Öcalan zu sehen war, durch die Innenstadt. Die Arbeiterpartei Kurdistans PKK (Partiya Karkeren Kurdistan) ist seit 1993 in Deutschland verboten.

Der Verband der Studierenden aus Kurdistan hatte zu der Demonstration aufgerufen, und zwar "um weitere Massaker zu verhindern und die Öffentlichkeit zu Taten zu bewegen", wie es in der Einladung hieß. Mit einer Kundgebung und einer Mahnwache am späten Nachmittag sollte die Veranstaltung beendet werden. Auch in anderen deutschen Städten gingen Kurden am Samstag auf die Straße.

Im Nordirak sind derzeit Zehntausende Menschen auf der Flucht vor Extremisten der Terrorgruppe Islamischer Staat (IS). Die Flüchtlinge gehören der religiösen Minderheit der kurdischen Jesiden an, einer monotheistischen Religion.

dpa

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