Drei Einsätze an Rosenmontag

Ein Toter, Öl und Sturm: Feuerwehr Heusenstamm hat viel zu tun

Heusenstamm - Während anderswo die Faschingsfeiern in vollem Gang waren, musste die Feuerwehr Heusenstamm am Rosenmontag innerhalb von 90 Minuten gleich dreimal ausrücken. Für einen vermissten Mann kam allerdings jede Hilfe zu spät.

Feuerwehrmann Marc Kozak demontiert und sichert eine Straßenlaterne in der Feldstraße.

Um 15.46 Uhr wurde die Feuerwehr zunächst in die Hohebergstraße gerufen. Auf dem Hof eines privaten Grundstücks lief Öl aus einem Behälter aus. Bei Starkregen versuchten die Einsatzkräfte den Zulauf in die Kanalisation einzudämmen und alarmierten auch die Mitarbeiter der Kläranlage.

Noch während des Einsatzes erreichte sie der nächste Hilferuf. Der Chef eines Heusenstammer Unternehmens vermisste einen seiner Mitarbeiter und hatte sowohl die Polizei als auch den Rettungsdienst in die Lerchenstraße gerufen. Die Feuerwehr öffnete die Wohnungstür, der Bewohner lag tot im Inneren. Für ihn kam jede Hilfe zu spät.

Um 17.08 Uhr folgte der dritte Einsatz am Rosenmontag. Aufgrund des Sturms hatte sich bei einer Straßenlaterne in der Feldstraße der Lampenkopf gelöst. Er hing nur noch an einer Schraube und drohte herabzustürzen. Die Feuerwehr montierte den Lampenkopf von der Drehleiter aus ab und sicherte die nun oben offene Laterne. Anschließend verständigten sie den Notdienst der Stadt, der sich weiter um die Sache kümmerte. 

Rubriklistenbild: © dpa

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