Kommentar

Ticket-Wahnsinn beim RMV: Mehr als nur ein Fehler im System

Wer Geld für etwas nimmt, das schon bezahlt ist, zockt seine Kunden ab. Im Fall der Anschlussfahrkarte ist es aber mehr als nur ein kleiner Fehler im System. Der RMV kassiert bei Zeitkartenbesitzern, die ein Anschlussticket kaufen, wissentlich doppelt ab. Ein Kommentar von Christian Reinartz

Das Anschlussticket wird als rabattierte Version, extra für Zeitkarteninhaber, angepriesen, obwohl es oft teurer ist. Doch wird der RMV damit konfrontiert, wird reflexartig versucht, die Kunden mit der Androhung von Kontrollen davon abzuhalten, sich die günstigere Ticketvariante zu kaufen. Dabei ist das laut Fahrgastverband völlig in Ordnung. Dieses Verhalten zeigt, worum es dem RMV vor allem anderen geht: Soviel wie möglich einzunehmen, um die vielen Kosten, die er jährlich schultern muss, abzudecken. Dass sich Geschäftsführer Knut Ringat im letzten Moment eingeschaltet hat und Änderungen ankündigt, zeigt zumindest, dass der RMV nicht komplett den Kontakt zu seinen Fahrgästen verloren hat und einsieht, dass es einfach ungerecht ist, seine treusten Kunden doppelt zur Kasse zu bitten.

Lesen Sie auch den zugehörigen Artikel: Ticket-Wahnsinn: RMV lässt treue Kunden doppelt zahlen

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