Nachwuchs trainiert an der Altenhöferallee

Zwei Vereine und eine Anlage: Teilerfolg für Riedberger SV

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Die Nachwuchskicker des Riedberger SV müssen immer noch auf einem öffentlichen Hartplatz trainieren. 

Frankfurt – Zwei Vereine und nur eine Sportanlage. Nach einem runden Tisch darf der Riedberger SV zumindest zweimal in der Woche für jeweils eine Stunde auf dem Gelände des SC Riedberg trainieren. Von Dirk Beutel 

Wer in Riedberg einem Sportverein beitreten möchte, hat dazu zwei Möglichkeiten. Den vor zwei Jahren neu gegründeten Riedberger SV oder den SC Riedberg. Der ist es auch, der die einzige Sportstätte im Stadtbezirk betreut. Das Problem: Die Schülerabteilung der Fußballer des Riedberger SV ist gezwungen, auf einem öffentlichen Hartplatz zu trainieren, auf dem es weder Toiletten noch eine Umkleidekabine gibt. Mehrfache Versuche des Vereins, auf der Anlage an der Altenhöferallee unterzukommen, waren bisher gescheitert.

Nun aber ein Teilerfolg für den Riedberger Verein, der mittlerweile knapp 400 Mitglieder zählt: Montag und Mittwoch können die Mini-Leichtathleten und die Mini-Kicker mit Kindern ab etwa zweieinhalb Jahren von 15 bis 16 Uhr auf dem Kunstrasenplatz trainieren. Zumindest wenn es derzeit das Wetter zulässt. Wie die SV-Vorsitzende Gabriele Nagel mitteilt, konnte man bereits zweimal den Platz nutzen. „Ansonsten müssen wir in die Alte Turnhalle nach Kalbach“, sagt Nagel. Gerwin Fassing, Referent von Sportdezernent Markus Frank, betont, dass die Stadt immer an einer gütlichen Lösung interessiert sei und es allen Sporttreibenden ermöglichen möchte, auf dem Riedberg ihrem Sport auch auf städtischen Flächen nachgehen zu können.

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Etwa bis Frühjahr/Sommer wird das Arrangement vorerst dauern. Danach soll die Bedarfslage erneut geprüft werden. Ohnehin sei das generelle Bestreben für den Riedberger SV auf die neue Sportanlage gerichtet, die ebenfalls an der Altenhöferallee entstehen soll. Eine Übergabe der Anlage, die mehr als vier Millionen Euro kosten soll, ist für 2018/2019 geplant. „Für die Anlage haben wir uns beworben und hoffen sehr auf eine Zusage. Nicht zuletzt auch, weil unser Verein stetig wächst“, sagt Nagel. Bis es aber erst einmal überhaupt so weit ist, und das Wetter besser wird, werden die meisten der SV-Nachwuchskicker nach wie vor weiter auf dem öffentlichen Hartplatz trainieren müssen.

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