Tarifstreit mit der Deutschen Bahn

Streikende fordern „mehr Geld für Alle“

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Frankfurt - In Hessen hat am Montagmorgen der Warnstreik bei der Bahn begonnen. Vor dem Frankfurter Hauptbahnhof versammelten sich etwa 120 Streikende.

Über Megafon forderten sie „Mehr Geld für Alle“. Im Tarifstreit mit der Deutschen Bahn AG treten die Mitglieder der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) zwischen 6 und 8 Uhr bundesweit in einen Warnstreik. In Frankfurt sind laut der Gewerkschaft vor allem in Fernverkehr Beeinträchtigungen zu erwarten. Reisende müssen sich auf längere Wartezeiten und Zugausfälle einstellen.

Probleme dürften demnach vor allem bei Verbindungen von Frankfurt nach Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen und zurück auftauchen. Keine größeren Behinderungen erwartet die Gewerkschaft an anderen hessischen Bahnhöfen wie Kassel oder Wiesbaden. Auch im benachbarten Mainz sollte es nicht zu größeren Behinderungen kommen.

Gewerkschaft fordert 6,5 Prozent mehr Geld

Die Gewerkschaft fordert 6,5 Prozent mehr Geld für ein Jahr. Die Arbeitgeber boten in einem ersten Schritt 2,4 Prozent mehr Geld in diesem und weitere 2 Prozent im nächsten Jahr. Am Montag sollen die Tarifverhandlungen für die 130.000 Beschäftigten bei der Deutschen Bahn fortgesetzt werden.

Zu dem Warnstreik aufgerufen sind unter anderem Reinigungskräfte, Werkstattmitarbeiter und Schalterpersonal. Die meisten Lokführer sind dagegen in der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) organisiert.

dpa

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