Das war los

Tankstellen-Raub+++Gully in Fenster geworfen+++Waffenfund bei NPD-Politiker

Frankfurt/Offenbach/Oberursel - Viele Räuber waren am Wochenende in der Region unterwegs. Zwei Tankstellen und eine Jugendgruppe in Frankfurt wurden als Ziel ausgesucht. Dazu gab wohl es einen krassen Einbruchversuch mit einem Gullydeckel. Das und mehr war los am Wochenende.

Tankstellen-Raub I

Frankfurt - Mit mehreren Hundert Euro Beute ist ein bewaffneter Täter nach einem Raubüberfall in Frankfurt entkommen. Der Maskierte bedrohte den Kassierer einer Tankstelle am Samstagabend mit einer schwarzen Schusswaffe und forderte Bargeld, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Auf einem Parkplatz in der Nähe fanden Polizisten, eine Jacke und eine Hose, die dem Täter gehören könnten. Die Ermittlungen dauerten an.

Tankstellen-Raub II

Oberursel - Auf eine Tankstelle in der Frankfurter Landstraße kam es am Samstag gegen 21:30 zu einem Raubüberfall. Laut Zeugenaussage betrat eine bislang unbekannte männliche maskierte Person den Verkaufsraum der Tankstelle und forderte von der Kassiererin mit den Worten "Geld", "Alles" und unter Vorhalt einer Schusswaffe die Herausgabe des Kassenbestandes. Nach Erhalt des Bargeldes flüchtete der Täter zu Fuß in unbekannte Richtung. Eine sofort eingeleitete Fahndung mit viel Polizeikräften und unter Einsatz eines Hubschraubers der Polizeifliegerstaffel blieb bisher erfolglos. Hinweise auf den Täter liegen bislang nicht vor. Zum Zeitpunkt des Überfalls befanden sich keine Kunden in oder an der Tankstelle. Das Raubgut beläuft sich auf 200 Euro., Der Täter wird auf etwa 25 bis 30 Jahre geschätzt, auf 1,70 Meter Größe und er habe russischen oder polnischen Akzent gesprochen. Ferner trug er eine schwarze Skimaske, eine dunkelblaue Jacke und eine hellgrüne Jogginghose mit schwarzen Turnschuhen. Sachdienliche Hinweise erbittet die Kriminalpolizei Bad Homburg unter (06172) 120-0

Waffenfund bei rechtsextremem Frankfurter Stadtverordneten

Frankfurt - Die Staatsanwaltschaft Frankfurt wirft dem Stadtverordneten und früheren NPD-Landesvorsitzenden Jörg Krebs unerlaubten Waffenbesitz vor. Einen entsprechenden Bericht des Hessischen Rundfunks bestätigte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft, Nadja Niesen, am Montagmorgen. Im Zuge eines Ermittlungsverfahrens wegen der Verwendung verbotener Nazi-Kennzeichen hatte es bei Krebs eine Hausdurchsuchung gegeben. Dabei sei die Waffe entdeckt worden. Es handele sich um "einen Zufallsfund", sagte Niesen. Nun warte man darauf, dass sich Krebs zu dem Vorwurf äußert.

Terror-Ermittlungen gegen zehn Flüchtlinge in Hessen

Frankfurt/Wiesbaden  - Zehn Asylbewerber aus hessischen Flüchtlingsunterkünften stehen unter Terror-Verdacht. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt führe gegen sie drei Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat, sagte ein Sprecher des hessischen Generalstaatsanwalts am Freitag. Der Generalstaatsanwalt Helmut Fünfsinn hatte Medien am Freitag gesagt. Die Verdächtigen lebten in hessischen Flüchtlingsunterkünften. Einzelheiten nannte der Sprecher nicht. Nach dem Bericht einer Zeitung werden Verfahren dieser Art bei der Staatsanwaltschaft Frankfurt gebündelt. Dort seien insgesamt 200 solcher Verfahren eingetragen, unter anderem gegen einen mutmaßlichen Islamisten aus Oberursel, der im vergangenen Jahr einen Anschlag auf ein Radrennen in Frankfurt geplant haben soll und von kommender Woche an in Frankfurt vor Gericht steht.

Frankfurt-Gallus: Verfolgungsjagd nach versuchtem Straßenraub

Frankfurt - Ein Tätertrio überfiel Samstagnacht eine dreiköpfige Personengruppe auf einem Hotelparkplatz in der Friedrich-Ebert-Anlage und versuchte einer 17-Jährigen die Handtasche zu entreißen. Die 17-Jährige lief laut Polizei zusammen mit ihren beiden 18-jährigen Bekannten zu den geparkten Fahrzeugen, als plötzlich drei dunkelhäutige Männer auf die Gruppe zukamen. Während zwei der Täter einen der beiden 18-Jährigen zu Boden rissen und begannen auf diesen einzutreten, versuchte der dritte Täter der 17-Jährigen die Handtasche zu entreißen, was aber aufgrund ihrer Gegenwehr misslang. Danach flüchteten die drei Täter ohne Beute. Die Geschädigten wollten nach der Tat Anzeige bei einem Polizeirevier erstatten. Auf der Fahrt zum Revier erkannten sie im Bereich des Kreisels der Wilhelm-Hauff-Straße alle drei Täter wieder und nahmen die Verfolgung auf. Hierbei verlor einer der beiden 18-Jährigen die Kontrolle über sein Fahrzeug und fuhr gegen eine Laterne. Durch eine zwischenzeitlich verständigte Polizeistreife konnte einer der Täter, ein polizeibekannter 17-jähriger eritreischer Staatsangehöriger, festgenommen werden. Der 18-jährige Fahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt und musste ambulant behandelt werden.

Kanaldeckel in Supermarkt-Scheibe geworfen

Offenbach - Noch unbekannte Täter haben in der Nacht von Freitag auf Samstag am Masayaplatz einen Kanaldeckel aus seiner Verankerung gehoben und in die Scheibe eines Lebensmitteldiscounters geworfen. Zwar wurde bei dem Angriff die äußere Scheibe des betroffenen Fensters zerstört, die Innenscheibe hielt der Attacke jedoch stand. Ob es sich bei der Tat um einen missglückten Einbruch oder eine Sachbeschädigung durch Vandalismus handelt, untersucht derzeit die Kriminalpolizei. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer (069) 8098-1234 entgegen.

red/dpa

 

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