Nordend: Stark für die Kinder

+
Susanne Feuerbach in der Babylounge des Kinderbüros.

Frankfurt – Heute wie vor 15 Monaten strahlt Susanne Feuerbach, wenn sie über ihre Arbeit redet: „Ich habe eine Chance bekommen. Meine Vorstellungen werden begrüßt und befürwortet.“ Dieser Meinung ist sie auch nach monatelanger Arbeit im Frankfurter Kinderbüro. Von Janette Faure

Die promovierte Oecotrophologin leitet seit 15. Januar 2010 die Einrichtung und hat ihr Domizil in der Schleiermacherstraße 7. In der Oecotrophologie beschäftigt man sich mit Haushalts- und Ernährungswissenschaften. „Der Doktortitel ist für mich ein Zeichen von Selbstdisziplin“, erklärt Susanne Feuerbach. Und er nützt in der Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen.

„Die Arme sind weit offen für die Belange des Kinderbüros. Unser Tätigkeitsfeld öffnet auch die Herzen“, erklärt sie. Es ist ein weites Feld. Das 1991 als kommunale Interessenvertretung für Frankfurter Kinder gegründete und nun dem Bildungsdezernat unterstellte Kinderbüro kümmert sich um Missstände und Probleme, vertritt die Kinderrechte, unterstützt städtische Ämter und Institutionen, kooperiert mit den unterschiedlichsten Partnern.

Unbürokratische und individuelle Hilfe

Lesen Sie mehr über das Nordend:

Pfandkisten nur in Frankfurt verboten - Nordender Alternative erlaubt

Mietaufschlag für das Nordend

Promifriseur aus dem Nordend

Nordender stellt Charity-Veranstaltung auf die Beine

Ein städtischer Etat und viele Spender finanzieren die Arbeit Susanne Feuerbachs und ihrer zehn engagierten Kolleginnen und Kollegen. „Ich ziehe meinen Hut vor den Leistungen des Kinderbüros“, bekennt die Chefin, deren Team in den letzten Monaten stärker zusammengewachsen ist.

Das Kinderbüro leistet unbürokratisch Hilfe, ganz individuell, nicht beliebig. „Wir gehören zu einer familienfreundlichen Stadt und sind eine Einrichtung der Stadt“, unterstreicht Susanne Feuerbach. Das heißt für sie, überall dort parlamentarisch mitzumischen, wo es um die Belange von Kindern geht.„Wir wollen dafür die Augen öffnen und Ideen anstoßen.“

Über große Visionen spricht die Kinderbüro-Chefin ungern. Es sind eher die kleinen Bausteine, die eine Stadt kinderfreundlich werden lassen. Stolz ist sie, endlich 41 Kinderstadtpläne zu haben.„Wir haben in unserem Jubiläumsjahr noch viel vor“, blickt die Kinderbüro-Chefin in die Zukunft. Ein großes Fest wird es geben zum 20-Jährigen, mit den Kindern und Familien. Das Willkommenspaket für in Frankfurt Geborene wird überarbeitet, das Kinderbüro beteiligt sich an der Messe „MainTier“ im Juni. „Eine Bärenhöhle werden wir dort einrichten, sie wird unserer Babylounge ähneln“, verrät Susanne Feuerbach.

Kommentare