So süüüüß!

Zoo Frankfurt begrüßt die ersten Frühlingskinder

+
Erdmännchen TÜTE mit Nachwuchs

Frankfurt - Der Frankfurter Zoo freut sich über die ersten Frühlingskinder. Bei den Erdmännchen, den Weißkopfakis und bei den Gundis erblickte der Nachwuchs das Licht der Welt.

Drei kleine Erdmännchen wuseln durch ihre Anlage, und die Gundis haben gleich fünfmal quirligen Nachwuchs. Etwas geruhsamer geht es in der Familie der Weißkopfsakis zu, Mutter Vanessa trägt ihr Baby dicht am Körper.

Weißkopfsaki VANESSA mit Nachwuchs

„Nachdem sich im Januar vergangenen Jahres zum ersten Mal der langersehnte Nachwuchs bei unserem Erdmännchen-Weibchen Tüte eingestellt hat, können wir uns jetzt in regelmäßigen Abständen über Jungtiere freuen“, erklärt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. Der aktuelle Wurf wurde von den Tierpflegerinnen und Tierpflegern am 27. Februar entdeckt. „Die Geschlechter der Jungtiere sind noch nicht bekannt und auch der Vater steht nicht fest. Die Erdmännchen-Brüder Yaris und Kiano kommen dafür gleichermaßen infrage.“ Zusammen mit den drei Alttieren und den Jungtieren aus dem letzten Jahr ist die Frankfurter Erdmännchen-Gruppe nun auf zwölf Tiere angewachsen.

Gundi-Nachwuchs

Die niedlichen Gundis sind Nagetiere mit sandfarbenem Fell und damit gut an ihre felsige Heimat am Nord- und Südrand der Sahara angepasst. In Frankfurt lebt eine Gruppe Gundis im Grzimekhaus. Ihre Jungtiere sind Nestflüchter und vom ersten Tag an sehr selbstständig. Zwei Gundis wurden am 28. Februar geboren, drei weitere am 1. März. Wer die Eltern sind, lässt sich bei den Gundis, die sich optisch kaum voneinander unterscheiden, nur schwer sagen. Sie sind sehr sozial und alle Tiere einer Gruppe legen sich häufig dicht an- und übereinander, um sich gegenseitig Sicherheit und Schutz zu geben. Die Jungtiere bilden so regelrechte, Tennisball große „Knäuel“.

Auch Weißkopfsaki Vanessa lebt mit ihrer Gruppe im Grzimekhaus. Sie ist eine erfahrene Mutter und hat bereits fünf Jungtiere großgezogen. Ihr sechstes Kind schmiegt sich nun fest an ihren Bauch. „Auch hier ist das Geschlecht des Jungtieres noch unbekannt“, erklärt Niekisch, „man muss schon ganz genau hinschauen, um das Kleine überhaupt zu entdecken. Meist erhascht man nur einen Blick auf den Schwanz oder ein Ärmchen. Aber die Verhältnisse bei den Weißkopfsakis sind wesentlich transparenter als bei Erdmännchen und Gundis: Vater des kleinen Weißkopfsakis ist der 1997 geborene Gernot.“ red

Kommentare