Entscheidung wird erwartet

Streit über Wohnungsbordell in Frankfurt vor Gericht

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Leipzig/Frankfurt - Das Bundesverwaltungsgericht beschäftigt sich heute über die Klage eines Hausbesitzers, der Räume eines Hinterhauses in Frankfurt unwissentlich an ein Bordell vermietet hatte.

Das Bundesverwaltungsgericht beschäftigt sich heute mit der Wohnungsprostitution. In dritter Instanz wird in Leipzig über die Klage eines Hausbesitzers verhandelt, der Räume eines Hinterhauses in Frankfurt an ein als Massagestudio deklariertes Etablissement vermietet hatte. Die Stadt untersagte das Wohnungsbordell und berief sich dabei auf eine Sperrgebietsverordnung. Der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel kassierte das Verbot. Die Sperrgebietsverordnung sei nicht mit dem Prostitutionsgesetz vereinbar, das eine weitgehende Legalisierung bewirkt hatte.

In Leipzig wird nun die Revision gegen das VGH-Urteil verhandelt. Eine Entscheidung wird noch im Laufe des Mittwochs erwartet.

dpa

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