Fenster und Türen geschlossen halten

Giftwolke unterwegs: Chemieunfall in Höchst

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Nitrobenzol ist beim Kontakt mit der Haut und beim Einatmen giftig.

Frankfurt -  Auf dem Gelände der ehemaligen Höchst AG kam es heute Nachmittag zu einem Zwischenfall. Der giftige Stoff Nitrobenzol ist ausgetreten. Eine Wolke steuert auf Höchst und Unterliederbach zu.

Auf dem Werksgelände sei niemand verletzt worden. Anwohner sollen in jedem Fall Türen und Fenster geschlossen halten. Auch Klimaanlagen und Belüftungen sollten abgeschaltet werden.

Wie viel Nitrobenzol in die Umwelt gelangte, konnte ein Sprecher des Industrieparkbetreibers Infraserv noch nicht sagen. Die Substanz ist laut Infraserv ein Grundstoff für die Herstellung von Autolack. Sie sei bei Hautkontakt und beim Einatmen giftig.

Bilder vom Chemieunfall in Höchst

Chemieunfall im Industriepark Höchst

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