Zwei, die keine Freunde werden

Offenbach - Das sind Geschosse: Offenbachs CDU-Vorsitzender Stefan Grüttner (CDU) rechnet Oberbürgermeister Horst Schneider (SPD) vor, dass die Sanierung seines Arbeitszimmers 100.000 Euro gekostet haben soll.

Der fragt daraufhin: "Wie tief kann man eigentlich noch fallen?"br /Vergangener Sonntag, Büsing-Palais, CDU-Neujahrsempfang. Grüttner ledert los: "Glaswände sollten Transparenz ins OB-Arbeitszimmer bringen. Doch wer will dem OB beim Arbeiten zusehen." Sein Haupt-Kritikpunkt: 100.000 Euro für eine Sanierung sind zu viel. Dadurch seien andere wichtige Projekte in der Stadt liegen geblieben. Auf EXTRA-TIPP-Anfrage bleibt Schneider gelassen. Der OB: "Die Sanierung hat bereits vor anderthalb Jahren stattgefunden. In einer späteren CDU-Anfrage im Parlament haben wir detailliert Stellung dazu genommen, wie viel die Renovierung gekostet hat. Das weiß Grüttner." Der Hauptbatzen sei für eine neue Brandsicherung drauf gegangen. Die wäre aber für das ganze Rathaus fällig gewesen. Reine Verschönerungsmaßnahmen hätte es weniger gegeben. Schneider: "Es wurde zum Beispiel gestrichen. Das wird wohl erlaubt sein. Schließlich mussten die Pfeifen-Tabak-Reste von Grandke von den Wänden." Das Ganze hätte weit weniger als 30.000 Euro gekostet

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