Stadtteilserie: "10 gute Gründe für..."

Bornheim: Ein Viertel mit Tradition und Superlativen

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Rund um das beliebte Uhrtürmchen spiegelt sich viel des Bornheimer Lebens ab.

Bornheim  - Seit Jahrhunderten gilt Bornheim bereits als beliebtes Ausflugsziel. Und auch heute macht es seinem Spitznamen „lustiges Dorf“ alle Ehre. Von Sandra Klauß

Zehn Gründe, warum das Leben in Bornheim so schön ist.

1. Nirgends in Frankfurt gibt es ein vergleichbares Vereinsleben. Rund 28. 000 Mitglieder zählte allein die Turngemeinde Bornheim  (TGB) im vergangenen Jahr – Hessenrekord. Über 1 000 Stunden Sport bietet der Verein pro Woche in seinen Kursen an. Von A wie Aerobic bis Z wie Zumba.

2. Seine Weltoffenheit macht Bornheim zu einem Ort der Begegnung. Der Verein Infrau  engagiert sich für Integration, die Interkulturelle Bühne feiert jährlich ihr Kulturfestival „Days of Respect“. Am 1. Februar öffnet auch das Theatre Language Studio seine Pforten in der Petterweilstraße und will Kulturen mit englischsprachigen Theaterworkshops einander näher bringen.

3. Die Berger Straße ist auch über die Stadtteilgrenzen hinaus bekannt. Entlang des Weges locken Geschäfte teils seit Generationen mit Angeboten. Cafés und Kneipen sind nicht nur bei Szenegängern ein beliebter Treffpunkt.

4. Bornheim hat nicht die meisten Museen in Frankfurt zu bieten, dafür aber das kleinste. Mit seinen sehenswerten Ausstellungen auf rund 20 Quadratmetern stellt das „Bernemer Museumslädchen“ regelmäßig unter Beweis, dass Größe nicht alles ist.

5. Frankfurts ältestes und größtes Volksfest, die Dippemess, zieht zweimal jährlich hunderttausende Besucher nach Bornheim. Im Frühjahr und im Herbst gibt es neben den „Dippe“ Fahrgeschäfte, Festzelte und natürlich einen Krammarkt.

6. Der Festplatz am Ratsweg bietet nicht nur der Dippemess genügend Platz, sondern auch vielen anderen Veranstaltungen. Auf dem großen Areal gastieren immer wieder Zirkusse, Varietés und andere Gastpiele.

7. In Bornheims Eissporthalle  schnallen sich nicht nur Besucher die Schlittschuhe unter die Füße. Sie ist auch die Heimat der Löwen Frankfurt. Das Team von Trainer Tim Kehler  spielt derzeit in der zweiten Eishockey-Liga und liefert sich regelmäßig packende Spiele in Bornheim.

8. „Ich bin dann mal weg“: Wer einmal wie Entertainer Hape Kerkeling auf dem Jakobsweg wandeln will, ist in Bornheim nicht verkehrt. Ein Teil des deutschen Weges, der in Fulda startet, führt auch durch den Stadtteil.

9. Wasserrutsche, Whirlpool, Sauna, das Bornheimer Panoramabad  bietet genügend Platz zum Austoben und Entspannen. Allerdings nicht mehr lange. Die Stadt plant, das Erlebnisbad am alten Standort abreißen zu lassen, um neben der Eissporthalle für rund 27 Millionen Euro ein hochmodernes, neues Schwimmbad zu bauen.

10. Bornheim ist das Frankfurter Mekka für Vegetarier und Veganer. In keinem anderen Stadtteil ist die dichte an spezialisierten Geschäften und Restaurants so hoch. Sogar ein veganer Supermarkt hat geöffnet.

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