Stadtteilserie

Pulsierendes Bockenheim im ständigen Wandel

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Das Wahrzeichen des Stadtteils: Die Bockenheimer Warte.

Frankfurt-Bockenheim – 80 Jahre lang hatte die Frankfurter Goethe-Universität dort ihren Hauptsitz. So lange, bis sie 2011 mit ihren geisteswissenschaftlichen Instituten ins Westend gezogen ist. 2015 soll es keine Uni mehr in Bockenheim geben.

Trotzdem bereichern die Studenten nach wie vor das Bockenheimer Stadtteilbild. Heute leben auf einer Fläche von 540 Hektar etwa 34.740 Menschen. Am 1. April 1895 wurde Bockenheim eingemeindet und hat sich zu einem florierenden Bestandteil der Mainmetropole entwickelt: Kleine Cafés und Kleinkunsttheater wie die Dramatische Bühne, die Uni-Bibliothek sowie die internationalen und typisch frankfurterischen Kneipen steigern die Wohnqualität in dem Stadtteil. Nicht zu vergessen, die Multikulti-Meile Leipziger Straße. Und Bockenheim wächst ständig: Derzeit wird an der City-West, der Messe und dem Gelände am Rebstock gebaut. Ebenfalls Markenzeichen ist das Bockenheimer Depot, einst Betriebshof und die ehemalige Hauptwerkstatt der Straßenbahn in Frankfurt. Das eigentliche Wahrzeichen Bockenheims ist aber die mittelalterliche Bockenheimer Warte, obwohl sie genaugenommen noch zum Westend gehört.

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Der spätgotische Wehrturm ist einer von vieren und wurde zwischen 1434 und 1435 zur Verstärkung der Landwehr errichtet. Die Bockenheimer Warte ist ein Kulturdenkmal aufgrund des Hessischen Denkmalschutzgesetzes. red

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