Weinanbau auf dem Lohrberg

Frankfurt-Seckbach: Dörfliche Romantik mitten in der Großstadt

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Ein echtes Seckbacher Schmückstück: Das alte Rathaus im historischen Ortskern.

Frankfurt-Seckbach – Während im Frankfurter Stadtzentrum dichter Verkehr herrscht und sich zahlreiche Fußgänger auf der Zeil aneinander vorbeischieben, ticken die Uhren in Seckbach ein kleines bisschen anders:  Hier lebt es sich fast wie auf dem Land.

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Der Stadtteil, der seit dem 1. Juli 1900 zu Frankfurt gehört hat sich bis heute seine ursprüngliche, zum Teil noch dörfliche Struktur bewahrt. Das erkennt man vor allem am historischen Ortskern, in dem noch die am besten erhaltenen fränkischen Fachwerkhäuser in Frankfurt zu sehen sind. Zentrum ist das ehemalige Seckbacher Rathaus, das als eines der schönsten erhaltenen Fachwerkhäuser der bäuerlichen Spätrenaissance im Raum Frankfurt gilt. Mittlerweile wird es vornehmlich als Bürgerhaus genutzt.

In Seckbach wird noch heute Wein angebaut

Heute leben auf einer Fläche von rund 804,1 Hektar 10.194 Einwohner. Zum ersten Mal wird Seckbach bereits im Lorscher Reichsurbar (830-850) erwähnt. Seckbach gehörte zur königlichen Grafschaft Bornheimer Berg. Noch heute wird am Lohrberger Hang Wein angebaut. Der Weinberg ist der noch einzig verbliebene innerhalb des Frankfurter Stadtgebietes. Er ist im nordöstlichen Teil Seckbachs, innerhalb des Lohrparks, auf dem Lohrberg zu finden. Aber der 18 Hektar große und denkmalgeschützte Lohrpark bietet den Seckbachern noch mehr: Ein reichhaltiges Freizeitangebot für alle Generationen mit Planschbecken und einer großen Spielwiese. Weitere Sehenswürdigkeit ist die Berger Warte. Sie ist ein zwölf Meter hoher Beobachtungsturm, der an der höchsten Stelle Frankfurts, auf dem Berger Rücken steht. Die Warte gehörte nicht zur Frankfurter Landwehr, sondern dort endete der Geleitschutz, den Frankfurt reisenden Händlern gewährte. Und nicht zu vergessen: Immer ein guter Grund für einen Ausflug nach Seckbach sind die ursprünglich gebliebenen Apfelweinlokale.

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