Von Unterwasserhockey bis Quidditch

Kurios: Das sind die Sporttrends im Jahr 2015

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Quidditch, das Spiel aus der Harry-Potter-Zauberwelt, begeistert auch in der realen Welt immer mehr.

Immer mehr neue Sportarten finden begeisterte Anhänger. Hauptsache es macht Spaß. Der EXTRA TIPP stellt die Trends des neuen Jahres vor. Da ist sogar etwas für Sportmuffel und Harry-Potter-Fans dabei – garantiert! Von Dirk Beutel 

Jetzt nur keinen Rückzieher vor den gut gemeinten Abnehm-Vorsätzen machen! Warum auch? Wer den Gang ins Fitness-Studio scheut oder einfach keine Lust auf traditionelle Sportarten hat, der kann sich jetzt schon die Laufschuhe schnüren. Diese Sport-Trends für das neue Jahr bringen lästige Pfunde nicht nur zum schmelzen, sie machen sogar Spaß.

Bubble Football

Hier ist Anrempeln erste Spielerpflicht. Der Trendsport kommt aus Skandinavien und hat längst eine riesige Fangemeinde. Und die will der in Offenbach ansässige Deutsche Bubble Football Bund hier ebenfalls gewinnen. Zum Spiel: Die Spieler steigen in große, aufblasbare Plastikbälle, in Fachkreisen Bumperz genannt, aus denen unten die Beine herausschauen – und spielen Fußball. Eine Mannschaft besteht aus vier Feldspielern. Es wird einmal zehn Minuten gespielt, Seitenwechsel oder Nachspielzeit gibt es nicht, genauso wenig wie einen Torwart. Natürlich zählen die Tore, aber ebenso wichtig ist das Bumpen: Das Umschubsen, Wegschieben, Umrennen.

Quidditch 

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Harry-Potter-Fans werden aufhorchen. Ja, tatsächlich. Die Sportart aus der Zauberwelt gibt´s auch für Muggle, also für Leute, die mit Zaubern nichts am Hut haben. Im Roman fliegt Potter auf dem Besen durch die Lüfte und muss schweren Eisenkugeln ausweichen – immer auf der Suche nach dem Schnatz, einem kleinen goldenen Ball mit silbernen Flügeln der so verzaubert ist, dass er sich versteckt.

Und fast genauso so wird auch in der realen Welt gespielt, wobei die Regeln nicht ganz einfach sind: Je sieben Spieler pro Team sind aufgeteilt in Jäger, Hüter, Treiber und einem Sucher. Dazu wird mit drei verschiedenen Sorten von Bällen gespielt: Einem Quaffle, einem Lederball von etwa 30 Zentimeter Durchmesser, der auf die Tor-Ringe geworfen wird, drei Klatscher und dem goldenen Schnatz und einen Besen für jeden Spieler, aber ohne damit abzuheben. Der Clou: Die Spieler laufen ständig Gefahr, von einem der drei Klatscher getroffen zu werden. Je zwei Spieler pro Team, die Treiber, sind die ganze Zeit damit beschäftigt, die Spieler des anderen Teams mit den Klatscher-Bällen abzuwerfen. Wer getroffen wird, muss den Quaffle fallen lassen und zum heimischen Tor rennen. Erst danach darf dieser Spieler weiterspielen. Wer den Schnatz findet, bekommt Extrapunkte. Das Spiel, das etwas an Rugby erinnert, ist mittlerweile so populär geworden, dass eine Hochschulgruppe in Darmstadt und eine Amateurmannschaft in Frankfurt auf Besen durch die Parks reiten.

Unterwasserhockey

Schwierig, den Überblick zu behalten: Beim Unterwasserhockey herrscht oft Chaos.

Abtauchen und dem Puck mit einem Schläger hinterher! Das geht ganz schön auf die Puste. Eine Mannschaft besteht aus sechs Spielern. Zur Ausrüstung gehörenSchnorchel, Tauchermaske, Flossen und ein Schutzhandschuh mit Schläger. Ziel ist es, den etwas über einem Kilo schweren Bleipuck in eine Metallrinne am Beckenboden zu befördern. Beim Passen, dem fachmännisch ausgedrückt, Flicken, rauscht der Puck bis zu fünf Meter durchs Wasser. Der Haken: Auch wenn das Spiel technisch anspruchsvoll ist, eine Verständigung untereinander ist nur schwer möglich.

Crossboccia

Ist ein Ableger des bekannten Boccia. Mit einem wesentlichen Unterschied: Es wird an jedem beliebigen Ort gespielt. Wichtig: Die mit Granulat gefüllten Bälle sind weich und machen dadurch das Spiel im abschüssigen Gelände möglich. Ansonsten, alles beim alten: Der eigene Ball muss möglichst nah an einer zu Beginn ausgeworfenen Markierung platziert werden. Jeder Spieler hat dazu drei Bälle. Geworfen wird abwechselnd. Eine Partie geht über zwei Gewinnsätze, einen Satz gewonnen hat, wer als erster 13 Punkte hat.

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