EXTRA TIPP-Leser vermisst Familie

Spessart Camp: Marko trotzt Hunger und Gefühlen

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In diesem selbst gebauten Unterschlupf hat Marko Pipic eine Nacht in der Spessart-Wildnis verbracht.

Region Rhein-Main - Eine Woche lang hat EXTRA TIPP-Leser Marko Pipic in der Wildnis gelebt. Ob er die Spessart-Camp- Krone bekommt, wird am Montagmorgen verkündet. Von Norman Körtge

Er wollte ein Abenteuer, er hat es bekommen. Für EXTRA TIPP-Leser Marko Pipic ist am Samstagmittag das Spessart Camp zu Ende gegangen, und der Frankfurter kann auf eine Woche zurück blicken, die er so nie wieder erleben wird. Sieben Tage lang hat der 36-Jährige mit elf weiteren Abenteurern unter freiem Himmel im Spessart gelebt und gelitten.

Pipic litt unter riesem Hunger

Seit Samstagmittag genießt EXTRA TIPP- Leser Marko Pipic wieder das Familienleben.

Vor dem Einzug ins Camp hatte der 2,05-Meter-Riese den Hunger als größte Herausforderung angesehen. Deshalb versuchte der Basketballer, Schokolade im Schlafsack ins Camp zu schmuggeln. Aber Aufpasser und Überlebenstrainer Stefan Kudela erwischte ihn und nahm ihm alles ab. Die Magerkost im Lager – in den ersten Tagen nur ein paar Gramm Bohnen und Reis und als besondere Belohnung mal einen Brühwürfel – und dazu teilweise kräfteraubende Tagesaufgaben wie auf auf einem Seil über eine Schlucht zu robben, vergrößerten das Hungergefühl noch mehr.

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Und Pipic drohte schließlich sogar dem frechen und schelmisch grinsenden Spessart-Camp-Moderator Jens Pflüger an, sich dessen Bein zu schnappen und über dem Lagerfeuer zu grillen.

Trennung der Familie war schwer für ihn

Doch neben dem Hunger machte dem Großstädter die Trennung und der fehlende Kontakt zu seiner Frau Anna und seinen beiden kleinen Töchtern Sophia und Helena zu schaffen. „Wenn ich sonst weg war, konnte ich wenigstens telefonieren. Jetzt weiß ich gar nicht, wie es ihnen geht“, erzählt er am Mittwoch dem EXTRA TIPP-Redakteur beim Überraschungsbesuch im Camp. Hinzu kam die Sorge um den erkrankten Opa. Als er aber nur gute Nachrichten überbracht bekam, war Marko Pipic sofort die Erleichterung anzumerken. Seine Augen wurden glasig, er kämpfte mit den Tränen. Das von Spessart-Camp-Moderator Pflüger heraufbeschworene Bild des „sanften Giganten“ war in diesem Moment greifbar.

Bilder vom Besuch im Spessart Camp

Spessartcamp: Tag 6

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