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Unser Marko geht ins Spessart Camp

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Spessart Camp Kandidat Marko Pipic.

Frankfurt – Marko Pipic  hat viele Freunde. Der Frankfurter holte die meisten Stimmen beim Online-Voting  für das Spessart Camp. Nun wartet auf den Familienvater der ultimative Abenteuer-Kick. Von Norman Körtge

Das Spessart Camp wird vom Funkhaus Aschaffenburg organisiert, zu dem unter anderem der TV-Sender Main TV und Radio Primavera gehören. Das Camp selbst findet vom 15. bis 22. Februar unter freiem Himmel im Spessart statt.

2,05 Meter groß, knapp 140 Kilo schwer, Schuhgröße 51 – Marko Pipic ist ein Bär von einem Mann. Nur zu gut kann man sich vorstellen, wie der Basketballer inden Spielen für das Regionalligateam der Griechischen Sport Union Frankfurt dank seiner Größe und Standhaftigkeit Rebounds holt und den Gegner einschüchtert.

So kennen ihn seine beiden Töchter Sophia und Helena – drei und anderthalb Jahre alt – selbstverständlich nicht, wenn sie mit Anlauf auf ihn zurennen, sich an ihm festklammern und der gelernte Bürokaufmann sie in luftige Höhe hebt. „Er ist ein Riese mit weichem Herz. Sehr sensibel und hilfsbereit“, bescheinigt seine Ehefrau Anna. Und um das zu unterstreichen, fragt Pipic, ob er ein Foto von seinen drei Frauen mit ins Camp nehmen soll, um die Idee zunächst einmal zu verwerfen: „Nein. Ich glaube das ist nicht gut. Dann werde ich zu sentimental“, meint er.

 Der 36-Jährige lässt keinen Zweifel daran, dass Anna und seine beiden Töchter der Mittelpunkt seines Lebens sind, das Beste was ihm passieren konnte. Und seine Frau weiß auch, womit ihr Mann am meisten zu kämpfen haben wird. „Er ist ein guter Esser“, sagt sie mit einem süffisanten Lächeln. Wenn er Hunger habe, werde er nervös, hat sie schon mehrfach beobachtet.

Nicht nervös werden wird Pipic, wenn es ans Schlachten von Hühnern und Hasen im Spessart Camp geht. „Das kenne ich von meiner Oma in Kroatien. Habe ich schon als Kind erlebt und gemacht“, erzählt der Disponent bei einem großen Busunternehmen mit Sitz in Frankfurt. Seitdem er weiß, dass er neben elf weiteren Teilnehmern ins Spessart Camp darf, erinnert er sich oft an seine Kindheit, in der er sich nahezu täglich im Frankfurter Sinaipark herumtrieb und sich in Baumhöhlen versteckte.

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„Ich habe immer gesagt, dass ich mal ein richtiges Abenteuer erleben möchte. Jetzt habe ich die Möglichkeit dazu“, freut er sich auf das achttägige Leben in der Spessart-Wildnis: Ohne Toilette und Dusche, Kochen auf dem Lagerfeuer und Übernachten unter freiem Himmel bei Minustemperaturen.

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