Mehr Geld trotz Niedrigzinsen

Sparda-Bank Hessen verdient mehr Geld

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Sparda-Bank Hessen doch verdient mehr Geld trotz Niedrigzinsen, bestätigte die Bank in Frankfurt.

Frankfurt - Die Sparda-Bank Hessen hat 2013 trotz des anhaltend niedrigen Zinsniveaus unterm Strich mehr Geld verdient als im Vorjahr. Der Jahresüberschuss stieg nach vorläufigen Zahlen um 4,7 Prozent auf 11,2 Millionen Euro, wie das genossenschaftliche Institut am Donnerstag in Frankfurt mitteilte.

 "Unsere Erwartungen wurden weitestgehend übertroffen. Wir sind auf Kurs", sagte der Vorstandsvorsitzende Jürgen Weber. Neben einem guten Zinsergebnis und einem Plus im Provisionsgeschäft hob Weber auch das Geschäft mit Kundeneinlagen hervor, die auf 4,488 Milliarden Euro stiegen. Die Kunden suchten derzeit nach sicheren Anlagen für ihr Geld: "Dass sie die Sparda-Bank Hessen als Partner auswählen, bestätigt unseren Kurs der Solidität und Sicherheit. Die Kunden haben Vertrauen zu uns." Allerdings hielten die Kunden ihr Pulver weiter trocken, um bei einem etwaigen Anstieg des Zinsniveaus schnell reagieren zu können: Der Großteil der Einlagen sei in Tagesgeld und Sichteinlagen investiert.

Beim Ausblick auf 2014 äußerte sich Weber zurückhaltend. Die Phase niedriger Zinsen werde voraussichtlich anhalten, der Druck auf die Zinsspanne steigen. Zudem rechne die Geschäftsleitung mit weiter steigenden Kosten, um Regulierungsanforderungen zu erfüllen.

dpa

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