Sozial-Emanzen sind schuld

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Larissa Schmidt wehrt sich gegen Sozial-Emanzen. Die Frankfurterin hat ein feminismuskritisches Buch geschrieben, das es kostenlos im Internet gibt.

Frankfurt – „Frauen manipulieren dadurch, dass sie Männern Schuldgefühle einreden.“ Das behauptet nicht etwa ein Mann, sondern eine Frau: Larissa Schmidt. Sie hat nun ein feminismuskritisches Buch für Männer geschrieben. Von Norman Körtge

Die 41-Jährige aus Frankfurt hat sich ausgiebig mit den Beziehungen zwischen Frauen und Männern beschäftigt. „Ich wollte herausfinden, warum ich so unglücklich bin“, berichtet die gelernte Sozial-Pädagogin. Sie analysierte ihre bisherigen Beziehungen, das Verhältnis zu ihrer Mutter und die von ihr vermittelten Ängste und Sichtweisen.

Zwar ist der Findungsprozess noch nicht endgültig abgeschlossen, doch ihre feministische Einstellung hat sie schon längst über Bord geworfen. Die Schuld sucht sie nicht mehr bei den Männern: „Es gibt nur einen Menschen, der für mich und mein Glück verantwortlich ist – das bin ich selbst.“ Schuld sind vielmehr die von Schmitt so genannten Sozial-Emanzen, die sich in ihrer „Opferselbstverliebtheit“ suhlen. Auswirkungen hat dies ihrer Meinung nach auch auf die Wirtschaft.

All das beschreibt sie in ihrem über 300 Seiten starken Werk auf provokante, aber auch humorvolle Weise. Da kein Verlag ihr Buch mit dem Titel „Mars in der Venusfalle“ abdrucken wollte, hat Schmidt es nun für alle kostenlos zum Runterladen ins Internet gestellt: www.mars-venusfalle.de

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