Klassisch oder ausgefallen

SOS-Plätzchen vom Kuchenbäcker: Schnell und Einfach

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Der Kuchenbäcker.

Im Weihnachtstrubel bleibt oft keine Zeit für‘s Backen. Der Kuchenbäcker zaubert jede Woche für den EXTRA TIPP ein süßes Rezept. Nun verrät er, wie man mit nur einem Teig im Handumdrehen noch schnell weihnachtliche Naschereien backt. Von Fabienne Seibel 

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Wer kennt das nicht: Die Vorweihnachtszeit, in der alles besinnlich zugehen soll, ist hektisch und stressig. Auch die Zeit zum Plätzchen backen ist oft knapp. Deshalb hatBack-Blogger und EXTRA TIPP-Kuchenbäcker Tobias Müller ein Rezept auf Lager, mit dem im Nu zwei süße Weihnachts-Leckereien gelingen.

„Dieses Rezept bekommt wirklich jeder hin. Auch für Leute, die nicht oft backen, ist das ein Klacks“, sagt Tobias Müller. Es gibt jedoch zwei Varianten. „Aus dem fertigen Teig lassen sich einfache und klassische Weihnachtsplätzchen machen. Man kann jedoch mit ein paar mehr Handgriffen auch einen tollen Weihnachtsbaum backen“, verrät Müller.

Für den Teig benötigt man nur 750 Gramm Mehl, 200 Gramm Butter, 375 Gramm Zucker, vier Eier, ein Päckchen Backpulver sowie ein Päckchen Vanillezucker und einen halben Teelöffel Zitronenschale. „Bis auf das Mehl muss man zuerst alles gut miteinander verrühren“, so der Kuchenbäcker. Danach noch das Mehl dazu und zu einem glatten Teig verkneten. „In Frischhaltefolie gewickelt muss der Teig eine Stunde im Kühlschrank liegen, bevor es weitergeht. Warmer Teig lässt sich schwer oder gar nicht formen. Wenn der Teig gekühlt ist, geht das leichter“, erklärt Müller. Er ergänzt: „Deshalb auch immer nur die Teigmenge aus dem Kühlschrank nehmen, die in kurzer Zeit verarbeitet werden kann. Den Rest besser wieder kühl stellen.“

Wenn der Teig kalt genug ist, wird er mit einem Nudelholz dünn ausgerollt. Doch Vorsicht: Die Arbeitsfläche gut mit Mehl bestreuen, weil der Teig sonst festklebt und reißt.

Ein Teig für mehrere Plätzchen-Variationen

Für die klassischen Weihnachtsplätzchen kann nun mit Ausstechformen der Teig ausgestochen und schon auf ein Backblech mit Backpapier gelegt werden. Lieblingsform des Kuchenbäckers: „Ich finde Sterne oder Engel schön und typisch weihnachtlich.“ Wer sich für den Weihnachtsbaum entscheidet, darf den Teig nicht allzu dünn ausrollen und benötigt sternförmige Ausstechformen (ideal: zehn verschiedene Größen). Pro Größe dann zwei Sterne ausstechen, die ebenfalls auf ein Backblech gelegt werden können. Die Plätzchen vor dem Backen mit Eimilch (Eigelb plus etwas Milch) und einem Backpinsel bestreichen. Müller: „Dadurch werden die Plätzchen goldgelb und brennen an der Oberfläche nicht an.“ Er rät: „Die Plätzchen erst nach dem Backen verzieren, sonst schmilzt die Plätzchen-Deko.“

Den ausgestochenen Teig für sieben bis zehn Minuten und bei 180 Grad Heißluft in den Ofen schieben. Die Teile für den Weihnachtsbaum ebenfalls bestreichen und ab in den Ofen. „Die größeren Teile brauchen im Ofen etwa drei bis vier Minuten länger“, weiß der Kuchenbäcker.

Rezept für Weihnachtsbaum

Für den Weihnachtsbaum muss nun mit dem Schneebesen etwas Eiweiß aufgeschlagen werden. Danach etwas Puderzucker unterrühren und mit grüner Lebensmittelfarbe vermischen. Der Kuchenbäcker; „Diese Masse füllt man dann in eine Kuchenspritze, und spritzt sie auf die Oberfläche jedes gebackenen Sterns.“ Tipp: Wenn man Eiweißglasur benutzt, muss schnell gearbeitet werden, weil die Glasur schnell hart wird. Ist jedes Teil bespritzt, die Sterne versetzt aufeinander kleben (von unten mit den größten Teilen beginnen, siehe Bild). „Wer möchte, kann auf die jeweiligen Sternspitzen noch goldene Zuckerkügelchen setzen, das ist nochmal ein besonderer Hingucker“, weiß Müller. Das Back-Kunstwerk dann trocknen lassen und fertig ist der Weihnachtsbaum aus Teig.

Wer sich für die Plätzchen-Variante entscheidet, kann auf die fertig gebackenen Teile selbstgemachten Zuckerguss geben. Müller: „Das dient als Kleber für die Deko. Dafür einfach ein bisschen Wasser oder Zitronensaft in einer Schüssel mit Puderzucker vermengen. Das Ganze sollte nicht zu flüssig sein.“ Ist der Zuckerguss erstmal auf dem Gebäck, kann frei nach Herzenslust verziert und direkt danach genascht werden.

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