Sommer in der Stadt: Was am Freizeitspaß verboten ist

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Grillen ist in Parks nur auf gekennzeichneten Flächen erlaubt.

Frankfurt – Am Dienstag beginnt der kalendarische Sommer. Einen Tag später gibt‘s in der Schule die Zeugnisse. Statt Lernen und Klausuren schreiben stehen dann Baden und Eis essen auf dem Programm. Urlaub, Ferien und Freizeit bestimmen bei vielen die nächsten Wochen. Doch was dürfen Freilufthungrige und Sommerfreunde in der Stadt? Der EXTRA TIPP erklärt, was in der Stadt erlaubt und was verboten ist. Von Andreas Einbock

Eis essen in Bus und Bahn:

Die leckeren Kugeln sind in der S-Bahn verboten, in Bus und Tram aber erlaubt. In Fahrzeugen der VGF gibt es kein Verzehrverbot. Strenger sehen‘s die Beförderungsbedingungen des RMV vor. Da ist der Verzehr offener Esswaren untersagt.

Mit Flip-Flops Autofahren:

Fahren ohne Schuhe oder mit Flip-Flops ist mit dem eigenen Auto keine Ordnungswidrigkeit. Nur im Schadensfall kann eine straf- oder bußgeldrechtliche Strafe verhängt werden.

Inlineskaten auf der Straße:

Für den rollenden Schuhfahrer gelten die selben Regeln wie im Fußgängerverkehr. Gefahren werden darf also nur auf Gehwegen. Auf der Fahrbahn darf nur gefahren werden, wenn kein Gehweg oder Seitenstreifen vorhanden ist.

Feiern im Freien:

Gefeiert werden darf seit 2005 auch während der gesetzlichen Nachtruhe nach 22 Uhr. Aber nur, wenn die Allgemeinheit nicht gestört wird. Sonst droht ein Platzverweis. Ein Alkoholverbot gibt‘s nur an Zu- und Abgängen zu U- und S-Bahnen.

Baden im Main:

Das Schwimmen im Main ist erlaubt. Da er als Bundesgewässer zählt, darf aber nicht 100 Meter ober- und unterhalb von Wehr- und Schleusenanlagen geschwommen werden. Zum Planschen gibt‘s 13 Wasserspielplätze wie den im Ostpark.

Grillen in Grünanlagen:

Bruzzeln ist nur auf den 14 gekennzeichneten Grillplätzen wie im Ostpark oder am Rebstockbad möglich. Wer sich nicht dran hält, muss ein Ordnungsgeld von 110 Euro zahlen.

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