Ordnungsamt appelliert an die Erziehungsberechtigten

Anlage zu gefährlich für Kinder: Skater zoffen sich mit Eltern

+
Ein Skater auf der Skater-Anlage neben der EZB in Frankfurt am Main.

Frankfurt - Skater zoffen sich mit Eltern: Immer wieder kommt es an der Skater-Anlage an der Europäischen Zentralbank zu Ärger zwischen den fortgeschrittenen Sportlern und Eltern, die mit ihren Kindern die Anlage besuchen, obwohl diese für unter Achtjährige gar nicht zugelassen ist.

Auf der Skater-Anlage neben der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt kommt es immer wieder zu Konflikten zwischen Skatern und Eltern. Die für fortgeschrittene Skater konzipierte und in der Region einzigartige Anlage wird zunehmend auch von Kindern genutzt. Dabei ist sie für Roller und Laufräder sowie für unter Achtjährige nicht zugelassen.

Am Wochenende ist es am schlimmsten

„An Wochenenden ist es ganz schlimm, da kommen viele Skatboarder und BMX-Fahrer schon gar nicht mehr, weil es zu gefährlich ist mit den kleinen Kindern auf der Bahn“, sagt Michael aus Mühlheim. Während der Woche lasse sich mit vielen Eltern noch reden. Manche seien sogar dankbar, wenn sie auf die Gefahr für ihren Nachwuchs hingewiesen würden, denn Skater und BMX-Räder seien mit bis zu 30 Stundenkilometern unterwegs. Aber: „An Wochenenden mit 50 bis 60 Elternpaaren oder Familien - das ist nicht mehr zu handhaben.“

Stadt appelliert an die Eltern

Der Sprecher des Ordnungsamtes sagte: „Wir müssen schon an die Eigenverantwortung der Erziehungsberechtigten appellieren.“ Zwar könne die Behörde immer mal wieder nach dem Rechten sehen. „Aber eine Art Einlasskontrolle oder Beckenaufsicht können wir nicht leisten.“ Das zuständige Grünflächenamt war am Montag nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Die Anlage im Hafenpark ist rund 5500 Quadratmeter groß. red/ dpa

Keine Neuigkeiten und Gewinnspiele mehr verpassen? Dann einfach EXTRA TIPP-Fan auf Facebook werden!

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Mehr zum Thema

Kommentare