11. 000 Betrugsopfer

Mutmaßliche S&K-Immobilienbetrüger werden angeklagt

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Frankfurt - Zwei Jahre nach der bundesweiten Razzia bei der mutmaßlich betrügerischen Immobiliengruppe S&K hat die Frankfurter Staatsanwaltschaft Anklage erhoben.

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Der Verdacht richtet sich gegen die beiden Firmengründer Jonas K. und Stephan S. sowie fünf weitere Beschuldigte, die sich wegen schweren Betrugs sowie schwerer Untreue vor Gericht verantworten sollen, wie der Leitende Oberstaatsanwalt Albrecht Schreiber am Dienstag in Frankfurt sagte.

Die Angeklagten sollen mit Hilfe eines Schneeballsystems Anleger bei Immobiliengeschäften hereingelegt haben. Die Anklage, die 3150 Seiten umfasst, geht von 11.000 Betrugsopfern der Frankfurter Immobiliengruppe und zehntausenden weiteren Geschädigten aus, deren Fondsverwalter in Untreue bei S&K riskante Anlagen kauften.

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Die Firmengründer Jonas K. und Stephan S. sitzen seit dem 19. Februar 2013 in Untersuchungshaft. Den Gesamtschaden beziffert die Anklage auf 240 Millionen Euro. Das Landgericht Frankfurt muss noch über die Zulassung der Anklage entscheiden.

dpa

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