Sie lassen Frankfurt für  den Frieden tanzen

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Sie wollen Gutes tun: Iris Harder und Nadja Saadi.

Frankfurt – Zur Zeit arbeiten die zwei Frankfurterinnen Nadja Saadi und Iris Harder neben ihrem Vollzeit-Job noch einmal 30 Stunden pro Woche, um ihre Benefiz-Veranstaltung „Frankfurt tanzt für den Frieden“ auf die Beine zu stellen, die am Donnerstag, 6. Mai, um 20 Uhr im Living XXL am Willy-Brandt-Platz startet. Von Jennifer Dreher

„Musik und Tanz verbinden Menschen auf der ganzen Welt“, sagt Nadia Saadi, die Initiatorin der Friedensinitiative Piece4Peace.org. Dass sich in dieser Nacht Menschen verschiedenster Hintergünde kennen lernen und miteinander feiern, schaffe immerhin ein Stück Frieden. Zudem wird für den Eintrittspreis von 30 Euro einiges geboten: Models, Designer, Sänger, Musiker, DJs und Frankfurter Persönlichkeiten wirken mit – ohne Gage.

Die künstlerische Gesamtleitung hat der Choreograph Kelechi Onyele, der als Juror der TV-Castingshow „You Can Dance“ bekannt ist und zurzeit die Gruppe Culcha Candela auf Tour begleitet. Nach der Show legen bis vier Uhr international gebuchte DJs wie Karotte, Meat, C-Rock, Chris Tietjen und Toni Rios für den guten Zweck auf. Der Eintritt kostet ab 23 Uhr 15 Euro. Bekanntester Künstler des Abends ist Schauspieler und Regisseur Claude-Oliver Rudolph, der mit einer musikalischen Darbietung überraschen wird. Der Erlös geht an das Friedensdorf International. Die Organisation fliegt Kinder aus Krisengebieten nach Deutschland, um sie medizinisch zu versorgen.

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