"Sex and the City" übertrumpft "Indiana Jones"

New York (dpa) - Ein vorwiegend weibliches Publikum hat der Kino-Version von "Sex and the City" ein fabelhaftes Premierenwochenende beschert.

Mit Einnahmen von 55,7 Millionen Dollar (35,8 Millionen Euro) katapultierte es die New Yorker Sex-Kolumnistin Carrie Bradshaw (Sarah Jessica Parker) mit ihren drei attraktiven Freundinnen auf Platz eins der Kinocharts in Nordamerika. Nach vorläufigen Studioangaben verdrängten sie damit Harrison Ford in "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels" nach nur einer Woche an der Spitze auf den zweiten Platz (46 Millionen Dollar).

Dem Produktionsstudio Warner Brothers zufolge bestand das Publikum zu 85 Prozent aus Frauen. Die Einnahmen übertrafen die Erwartungen bei weitem. Das Produktionsstudio hatte sich für das Premierenwochenende lediglich zwischen 25 und 35 Millionen Dollar ausgerechnet. Mit den nun eingespielten 55,7 Millionen Dollar legte "Sex and the City - The Movie" unter den Komödien mit Altersbeschränkung (Jugendliche unter 17 Jahren nur in Begleitung eines Erwachsenen) die beste Premiere aller Zeiten hin. Der Film lag damit sogar vor "American Pie", der es im Jahr 1999 in dieser Kategorie auf 45,1 Millionen Dollar gebracht hatte.

Bei der vierten Folge von "Indiana Jones" von Paramount Pictures lagen die Experten aus dem Filmgeschäft indes falsch. Dem Film war ein zweites Wochenende an der Spitze der Kino-Charts prophezeit worden. Die lange erwartete Fortsetzungsgeschichte über den abenteuerlustigen Archäologen "Indy" hatte während der ersten fünf Tage alleine in den USA und Kanada 151,1 Millionen Dollar eingespielt. Weltweit hatte es der Streifen auf 311 Millionen Dollar gebracht.

Auf Platz drei in den Kino-Charts in den USA schaffte es der Horrorfilm "The Strangers". Er spielte an seinem Premierenwochenende 20,7 Millionen Dollar ein.

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